„Dumme Schafe“ war gestern: In „Glennkill: Ein Schafskrimi“ dürfen die wolligen Tierchen Detektiv spielen, als ihr Besitzer plötzlich tot aufgefunden wird. Der Film basiert auf dem Roman „Glennkill“ (2005) der deutschen Autorin Leonie Swann, der international ein Beststeller war. Angesichts der aktuellen Wiederentdeckung des klassischen Whodunnit war es nur eine Frage der Zeit, bis der Stoff verfilmt wird.
Regie führte Kyle Balda, der bisher vor allem für seine „Minions“-Filme bekannt war, das Drehbuch schrieb Craig Mazin, der zuvor für „Chernobyl“ und „The Last of Us“ schrieb. Besetzt ist „Glennkill“ mit Top-Schauspielern, und zwar sowohl bei den menschlichen Figuren (Hugh Jackman, Emma Thompson), als auch aufseiten der animierten Schafe (in der OV in Sprechrollen u.a. Bryan Cranston, Patrick Stewart, Regina Hall). Ab 14.5.2026 im Kino.
Worum geht es in „Glennkill: Ein Schafskrimi“? Die Handlung
Ein kleines englisches Dörfchen namens Denbrook: Schäfer George Hardy (Hugh Jackman) liebt Kriminalromane über alles und liest seinen Tieren jeden Abend daraus vor. Was er nicht ahnt: Die Schafe verstehen jedes Wort und diskutieren in ihrer Sprach selbst wie menschliche Krimi-Fans über Täter, Motive und Spuren.
Als George eines Morgens tot auf der Weide gefunden wird, glauben die Tiere sofort an Mord. Weil der örtliche Polizist Tim Derry völlig überfordert wirkt, beschließen die Schafe, selbst zu ermitteln. Angeführt von der klugen Lily (Stimme in der OV: Julia Louis-Dreyfus, deutsche Stimme: Anke Engelke) beobachtet die Herde die Menschen des Dorfes ganz genau. Unterstützt wird sie dabei unter anderem von Sebastian (OV: Bryan Cranston, deutsch: Bastian Pastewka), vom alten Sir Richfield (OV: Patrick Stewart) und Cloud (Regina Hall).
Und langsam kommen sie der Sache näher: Bei der Testamentseröffnung durch Georges Anwältin Lydia Harbottle (Emma Thompson) wird bekannt, dass George heimlich reich war, weil er ein erfolgreiches Medikament für Schafe entwickelt hatte. Sein Vermögen von 30 Millionen soll an seine Tochter Rebecca (Molly Gordon) gehen, die gerade aus den USA angereist ist. Schnell fällt der Verdacht auf sie: Ein Schmuckstück und Giftspuren scheinen sie zu belasten… (ck)
„Glennkill: Ein Schafskrimi“ ist ab 14.5.2026 im Kino zu sehen.
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Glennkill: Ein Schafskrimi – Trailer
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Den wollen wir auch unbedingt sehen.