Die neue, rot-pinke Stadtregierung in Wien will die Stadt für Filmproduktionen attraktiver machen: Das Regierungsprogramm sieht ein eigenes Filmstudio vor, ausgerechnet im eher verrufenen Stadtteil Simmering auf dem HQ7-Areal am Hafen. Das Gewerbeareal existiert in dieser Form seit 2017 und hat die Größe von 8 Fußballplätzen (60.000 m2). Bereits bisher wurde das Areal als Kulisse für mehrere Filme und Serien genutzt, etwa für „Tatort“, „Vorstadtweiber“ oder „Das schaurige Haus“.

Seitens der Politik – namentlich in Person von Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler und des Bezirksvorstehers von Simmering – ist man entschlossen, das Projekt schon 2021 umzusetzen. Auch der Geschäftsführer des Areals, Fritz Lehr, ist durchaus angetan von der Idee: „Nicht nur, dass wir Drehort sind, auch diese Halle wird als provisorisches Filmstudio vermietet. Wir bearbeiten im Jahr circa 50 Filmanfragen aus der Filmwirtschaft. Und daraus ist auch die Idee entstanden, hier vielleicht durch einen Investor ein Filmstudio zu bauen.“

In den kommenden Monaten soll eine Entscheidung getroffen werden, ob Wien Hollywood wird, und wann. (ck)

Quellen: BZ, orf.at