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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Einige mögen es mitbekommen haben: Unsere Kritik zum Netflix-Skandalfilm (oder eher: skandalisierten Film) „Cuties“ hat hitzigste Debatten in Sozialen Medien hervorgerufen, die sogar in der Einladung unseres Autors zu einem Skype-„Streitgespräch“ gipfelte. Stein des Anstoßes: Die „sexualisierte“ Darstellung von Kindern/Jugendlichen (Mädchen) und eine missglückte (oder mit Anlauf provokante?) Marketingstrategie von Netflix, die den wahren Gehalt des Films in keinster Weise widerspiegelt.

Hinter der Erregung und Aufregung stehen vor allem zwei Motive, aus zwei zumindest auf den ersten Blick denkbar unterschiedlichen (ideologischen) Richtungen: Aus der metoo-Ecke lautete die Kritik, der Akt der sexualisierten Darstellung von jungen Mädchen wäre ein Übergriff an sich (dass die weibliche Regisseurin dies als „hyperbolisches“ Stilmittel einsetzt und hier vor allem ihre eigenen Erfahrungen verfilmt, wird ignoriert), die (christlich oder islamisch) konservative Ecke stieß sich am cineastischen/voyeuristischen „Vergehen“ an unschuldigen Wesen (Kindern), deren Reinheit durch nichts und niemanden angetastet werden darf.

von Christian Klosz

Warum ist das…

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