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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Der österreichische Horrorfilm „Ich seh ich seh“, auf Englisch „Goodnight Mommy“, galt in den USA 2014 als „Kult-Hit“ und wird nun von Amazon neu verfilmt. In die Rolle der Mutter schlüpft Naomi Watts.

Das Regiedebüt von Veronika Franz und Severin Fiala wurde vor knapp sechs Jahren als „Goodnight Mommy“ zum Auslandserfolg. In dem Horrorfilm kommt eine Frau nach einer Gesichts-Operation mit einem Kopfverband nach Hause, doch ihre Zwillingssöhne sind sich nicht sicher, ob es sich bei ihr tatsächlich um ihre Mutter handelt.

„Ich seh ich seh“ vereint gekonnt die vielen Vorteile der einzelnen Subgenres und wechselt zwischen Mindgame-Movie, Psychothriller und Haunted-House. Alles wirkt steril, auch die Figuren bleiben stets unnahbar und machen mehr einen funktionalen Eindruck, wodurch sich die Ungewissheit, wem man nun seinen Glauben schenken kann, noch um ein Stück verstärkt. Bis zum Schluss des Films ist besondere Aufmerksamkeit gefragt: Der finale Plot-Twist ist fabelhaft inszeniert und unvergleichlich eindrucksvoll…

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