In den letzten Jahren hat sich die Welt rund um den Film deutlich verändert. Natürlich hat das Kino, zumindest vor dem Beginn der Corona-Krise, weiterhin eine große Bedeutung gehabt, trotzdem gehen längst nicht mehr so viele Menschen regelmäßig ins Kino, wie sie es noch vor wenigen Jahren getan haben. Das hängt auf der einen Seite sicherlich damit zusammen, dass die Preise für einen Kinobesuch teilweise stark gestiegen sind. Wenn eine komplette Familie mit ihren Kindern ins Kino gehen will, wird es schon sehr teuer.

Auf der anderen Seite bieten Streamingdienste wie vor allem Netflix ganz andere Möglichkeiten, zu Hause gemütlich im Bett oder auf der Couch zur gewünschten Uhrzeit einen Film oder auch eine Serie nach dem eigenen Geschmack zu schauen.

Das Angebot ist bei diesem Streamingdienst mittlerweile so groß, dass es nicht immer einfach ist, den Überblick zu behalten. Zum Glück gibt es auf dem Portal viele Filterfunktionen, mit denen man nach bestimmten Filmen und Serien suchen kann. Dabei gibt es auf Netflix inzwischen auch eine ganze Reihe von Produktionen, die entweder in der Vergangenheit den Oscar gewonnen haben oder zumindest für den Filmpreis nominiert worden sind.

2021: Besondere Kriterien…

Aufgrund der Pandemie musste die Oscarverleihung im vergangenen Jahr leider verschoben werden. Auch in diesem Jahr gab es durch die Auswirkungen der Krise einige Besonderheiten schon bei den nominierten Filmen. Ein großer Unterschied zu den letzten Jahren war vor allem, dass die nominierten Filme diesmal nicht mindestens eine Woche in einem der Kinos in Las Vegas gelaufen sein mussten. Aus diesem Grund konnten heuer auch Produktionen auf den Oscar hoffen, die diese ansonsten geltende Grundvoraussetzung nicht erfüllt haben. Auch deswegen kann man bei Netflix aktuell eine ganze Reihe von Filmen streamen, die 2021 für den Oscar nominiert waren.

Wer auf Grusel steht, findet auch für diesen Geschmack einiges auf Netflix: Nicht nur der 80s-Klassiker „Ghostbusters“ findet sich aktuell im Angebot, auch die beiden neueren Geisterfilme „Conjuring“ und „Conjuring 2“ – ein dritter Teil steht übrigens in den Startlöchern. Wer sich für Geistergeschichten begeistern kann, gerade aber keine Lust auf einen Film hat, dann kann sich stattdessen eine Weile am Slot Ghost Slider austoben. Hierbei handelt es sich um einen Online Spielautomaten, der einen in ein Geisterhaus eintauchen lässt und auch in einer kostenlosen Variante für jede Menge Spaß und Abwechslung sorgt.

Zwei Titel aus der Kategorie Bester Film…

In der Kategorie Bester Film waren in diesem Jahr insgesamt acht Filme nominiert. Bei Netflix kann man sich aktuell immerhin zwei von ihnen anschauen, während mit Sound of Metal ein dritter für diese wichtige Kategorie nominierter Film bei Amazon Prime Video zu sehen ist. Bei Netflix können sich die Abonnenten dafür auf die folgenden beiden Highlights freuen:

Mank

Mank von David Fincher wird bereits bei Netflix gezeigt. In diesem Film wird die Entstehungsgeschichte rund um den Klassiker Citizen Kane spannend erzählt. Schon allein deswegen werden sich wohl viele Zuschauer für Mank begeistern können – schließlich gilt Citizen Kane auch heute noch bei vielen Kritikern als einer der besten Filme aller Zeiten.

In dem gelungenen neuen Streifen streiten sich der von Tom Burke gespielte Regisseur Orson Welles und der Drehbuchautor (Gary Oldman) ziemlich wild. Darüber hinaus brillieren in Mank unter anderem noch Charles Dance, Lily Collins und Amanda Seyfried in weiteren Hauptrollen. Insgesamt war Mank in diesem Jahr übrigens in gleich zehn Kategorien für einen Oscar nominiert.

The Trial of the Chicago 7

Auch schon bei Netflix läuft das ebenfalls in der Kategorie Bester Film nominierte Drama The Trial of the Chicago 7, das insgesamt für immerhin sechs Oscars nominiert war. In dem Film geht es um einen legendären Gerichtsprozess, bei dem sechs Rädelsführer einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg angeklagt waren. Die Demonstration war damals komplett eskaliert und sorgte lange Zeit für viel Aufmerksamkeit in den Vereinigten Staaten.

Der Film zieht die Zuschauer mit einer schlüssigen Geschichte und einer guten Einbindung der damaligen Situation in seinen Bann. Darüber hinaus sorgen unter anderem die Schauspieler Sacha Baron Cohen, Eddie Redmayne und Michael Keaton für einen gelungenen Filmstreifen. Besonders gut gefallen kann außerdem der Schauspieler Frank Langella, der den häufig komplett überforderten Richter spielt.

Bester Animationsfilm…

Für den besten Animationsfilm gab es in diesem Jahr fünf Titel. Wenn man sich für solche Filme begeistern kann, hat man die Gelegenheit, alle fünf Produktionen bei verschiedenen Anbietern zu verfolgen.

Die bunte Seite des Mondes

Kunden von Netflix können sich aktuell auf einen der nominierten Animationsfilme freuen. Hierbei handelt es sich um den Film mit dem Titel Die bunte Seite des Mondes. Bei der Geschichte setzen die Macher übrigens auf eine interessante Mischung aus Science Fiction und Fantasy. Die Story dreht sich um ein junges Mädchen, das sich auf den Weg zur Mondgöttin macht und versucht, ihr bei der Aufhebung eines Unsterblichkeitsfluchs zu helfen.

Weitere für den Oscar nominierte Highlights bei Netflix

Die Abonnenten des in Deutschland erfolgreichsten Streaminganbieters dürfen sich aber über noch einige weitere Schmankerl freuen. Schließlich stehen auch in anderen Kategorien nominierte Filme im Angebot.

Neues aus der Welt

Dieses epische Drama von Paul Greengrass war insgesamt für vier Oscars nominiert. Die Geschichte des Films spielt im Wilden Westen. Ein Nachrichtenmann (Tom Hanks) versucht, ein Mädchen, das von Indianern entführt worden ist, wieder zurück zu seiner Familie zu bringen. Dabei haben Tom Hanks und das von Helena Zengler gespielte Mädchen zahlreiche Abenteuer zu überstehen. -> Kritik

Ma Rainey’s Black Bottom

Fünf Oscar-Nominierungen konnte der Musikfilm Ma Rainey’s Black Bottom für sich verbuchen. Auf Netflix können die Abonnenten diesen starken Streifen rund um die Geschichte der “Königin des Blues” Ma Rainey verfolgen. Die von Viola Davis gespielte Rainey will in diesem Film gemeinsam mit den Mitgliedern ihrer Band in den 1920er Jahren in Chicago eine Platte aufnehmen. Allerdings steht sich die Sängerin dabei häufig selbst im Weg. Ein Muss ist dieser Film auch für Fans von Chadwick Bosemann. Schließlich handelt es sich um den letzten Film des im August 2020 verstorbenen Schauspielers.

Text: extern.