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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Die Klimakrise ist das wichtigste Problem unserer Zeit. Filme wie „Mad Max“ oder „Interstellar“ greifen dieses Problem narrativ auf. Bei all diesen dystopischen Zukunftsentwürfen kommt man ins Grübeln. Die kreativen Köpfe unserer Zeit scheinen sich einig zu sein: Für den Planeten Erde gibt es keine Hoffnung mehr. Entweder wir verlassen sie und warten darauf, dass sie sich ohne den Menschen erholt (z.B. „Wall-E“) oder wir gehen an ihr zugrunde und fallen zurück in schlechtere, anarchische Wildwest-Zeiten (z.B. „Book of Eli“). Dieses deprimierende Narrativ hat auch bei der Berlinale 2021 einen Platz gefunden. „Tides“ von Tim Fehlbaum spielt in nicht allzu ferner Zukunft und zeigt die Welt, wie wir sie vielleicht zurücklassen werden.

von Marius Ochs

Einige Menschen konnten in ihren Raumschiffen von der überfluteten Erde fliehen. Auf einem fremden Planeten begannen sie ein neues Leben. Doch schnell wird klar, dass auch das die Menschheit nicht rettet. Die letzte Hoffnung: Eine…

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