Jede/r Filmbegeisterte wird sich irgendwann die Frage stellen, was Film für ihn oder sie bedeutet und was der Grund dafür ist, dass einen gerade dieses Medium so fesselt und packt und nicht mehr loslässt. „Cinephilie“ nennt sich diese Krankheit, die Menschen seit Erfindung des Bewegtbildes infiziert und für die es nur selten eine Kur gibt. „Film is a disease. When it infects your bloodstream, it takes over as the number one hormone; it bosses the enzymes; directs the pineal gland; plays Iago to your psyche. As with heroin, the antidote to film is more film.” – dieses Zitat von Frank Capra ist seit Bestehen von Film plus Kritik unser Leitsatz und er findet sich nicht zufällig unter dem Titel auf unser Website.

von Christian Klosz

Und dennoch kann der Charakter dieser Faszination, dieser Seuche ganz unterschiedliche Ausprägungen haben. Ausgehend von persönlichen Beobachtungen und an jenen von anderen folgt eine idealtypische und augenzwinkernde Kategorisierung der verschiedenen möglichen Mutationen des Virus Cinephilie.

Bild: Fotomontage / filmpluskritik