Wie US-Medien übereinstimmend berichteten, wurde der kanadische Filmregisseur Jean-Marc Vallée am Weihnachtswochenende in seiner Hütte nahe Quebec tot aufgefunden. Zu den genauen Umständen des Todes ist noch nichts bekannt, eine Pressesprecherin bestätigte allerdings das tragische Ableben Vallées.

Der Filmemacher erlangte vor Allem 2013 internationale Bekanntheit, als er das von der Kritik gefeierte AIDS-Drama „Dallas Buyers Club“ veröffentlichte. Der Film erhielt nicht nur mehrere Oscar-Nominierungen (u.a. Drehbuch und Schnitt) und die Preise für die besten Haupt- und Nebendarsteller (Matthew McConaughey, Jared Leto), sondern war das Comeback für McConaughey, der in den Jahren zuvor hauptsächlich in seichten Liebeskomödien zu sehen war. Legendär blieb seine Oscar-Rede nach dem Gewinn („Alright, alright…“). Für Vallée war der Filmerfolg das Eintrittsticket nach Hollywood, wo er danach die erfolgreichen Serien „Big Little Lies“ und „Sharp Objects“ realisieren sollte.

Inzwischen zeigten sich auch Kollegen schockiert über die Nachricht. Nicole Kidman, die in „Big little Lies“ spielte, zeigt auf Twitter ihre Anteilnahme: „Verheerende Nachrichten! – Ruhe in Frieden, Jean-Marc Vallée“ schrieb sie dort.

Jean-Marc Vallée wurde 58 Jahre alt. Er hinterlässt 2 Söhne. (ck)

Bild: (c) Focus Features