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In seiner zweiten Regiearbeit (gemeinsam mit Helmut Köpping) legt Michael Ostrowski eine wilden Genremix vor, in dem er selbst eine Doppelrolle spielt. Um sich schart er dabei alte Bekannte (und Verwandte) wie Hilde Dalik, Anke Engelke, Simon Schwarz oder Elisia und Maris Ostrowski, wenngleich er selbst offensichtlich die treibende Kraft sowohl vor, als auch hinter der Kamera ist. Einiges an dieser ungestümen und anarchistischen Komödie ist geglückt, anderes nicht, einen gewissen Unterhaltunsgwert kann man ihr aber nicht absprechen.

von Christian Klosz

Ostrowski spielt den Spieler und Rumtreiber Mike, der unvermittelt bei der Familie seines Bruders Sandro hereinschneit, der kürzlich ins Koma gefallen ist. Mit Sandros Gattin Gloria verbindet Mike eine lange zurückliegende Liebesgeschichte, doch die hat sich damals gegen ihn und für Sicherheit und Stabilität (also Sandro) entschieden. Mike plant, die komatöse Abwesenheit seines Bruder für seine Zwecke zu nutzen und nistet sich in dessen nobler Vorstadt-Villa ein. Als sich…

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