Mit „Nemesis“ ist am 14. Mai 2026 eine neue Thriller-Serie auf Netflix gestartet, die sich ganz dem klassischen Katz-und-Maus-Spiel zwischen Polizei und organisiertem Verbrechen widmet. Im Mittelpunkt stehen ein besessener LAPD-Ermittler und ein hochintelligenter Meisterdieb, deren Konflikt zunehmend persönlicher wird. Die Serie stammt von Courtney A. Kemp, die bereits mit dem „Power“-Universum große Erfolge feiern konnte, und kombiniert Heist-Elemente mit düsterem Crime-Drama und actionreichen Verfolgungsjagden durch Los Angeles.
„Nemesis“ erinnert an Klassiker wie „Heat“
Die Grundidee der Serie ist bewusst klassisch gehalten: Zwei Männer auf entgegengesetzten Seiten des Gesetzes entwickeln eine fast obsessive Verbindung zueinander. Nicht zufällig erinnert das an den Genre-Klassiker „Heat“, in dem Robert DeNiro und Al Pacino aufeinandertrafen.
Im Zentrum von „Nemesis“ stehen nun Isaiah Stiles, gespielt von Matthew Law („Ahsoka“), und Coltrane Wilder, dargestellt von Y’lan Noel („Insecure“). Detective Stiles gilt als einer der besten Ermittler von Los Angeles. Als eine Serie aufwendig geplanter Überfälle die Stadt erschüttert, konzentrieren sich seine Ermittlungen schnell auf den geheimnisvollen Coltrane Wilder. Dieser agiert jedoch nicht wie gewöhnliche Kriminelle: Wilder plant seine Coups mit militärischer Präzision und verfolgt dabei offenbar eigene Regeln und Motive. Er scheint seinem Gegner stets einen Schritt voraus zu sein.
Mit jeder neuen Spur wird die Jagd persönlicher. Isaiah verliert zunehmend die Kontrolle über sein Privatleben und gerät selbst immer tiefer in moralische Grauzonen. Gleichzeitig zeigt „Nemesis“ auch Coltranes Perspektive und macht deutlich, dass beide Männer mehr Gemeinsamkeiten besitzen, als ihnen lieb ist.
Die erste Staffel umfasst acht Episoden. Ob „Nemesis“ eine zweite Staffel erhält, ist bislang noch nicht offiziell bestätigt, das Finale deutet jedoch klar auf eine Fortsetzung hin. Zum weiteren Cast gehören Gabrielle Dennis, Cleopatra Coleman, Domenick Lombardozzi und Ariana Guerra. Produziert wurde die Serie direkt für Netflix in Los Angeles. .

„Nemesis“ überzeugt Publikum & Kritik
Die ersten Kritiken zu „Nemesis“ fallen bislang überwiegend positiv aus. Viele Kritiker loben vor allem die hohe Spannung, die stylische Inszenierung und das intensive Katz-und-Maus-Duell zwischen Detective Isaiah Stiles und Coltrane Wilder. Besonders häufig wird die Serie – auch in Besprechungen – mit Michael Manns „Heat“ verglichen. Der Guardian bezeichnete „Nemesis“ sogar als „ridiculously entertaining“, während Vulture die Serie als eine der besten neuen Netflix-Produktionen des Jahres beschreibt.
Allerdings gibt es auch Kritikpunkte. Mehrere Reviews bemängeln, dass die Handlung stellenweise zu überdreht wirkt und sich manche Figuren eher wie klassische TV-Klischees verhalten. RogerEbert.com schreibt etwa, die Serie sei näher an „Den of Thieves“ als an „Heat“ und teilweise „ziemlich albern“, bleibe aber trotzdem unterhaltsam. Bei Rotten Tomatoes hält „Nemesis“ aktuell bei 90 % bei Metacritic bei 70/100. Absurderweise liegt das Publikums-Rating bei RT bei nur 42%, was auf „Review Bombing“ hindeutet.
Auch bei den Streamingzahlen scheint „Nemesis“ aktuell voll einzuschlagen: Bereits wenige Tage nach dem Start am 14. Mai konnte sich die Serie weltweit in den Netflix-Top-10 platzieren. Laut FlixPatrol lag „Nemesis“ am 15. Mai zunächst auf Platz 6 der globalen Netflix-Seriencharts, ehe die Serie innerhalb weniger Tage bis auf Platz 2 kletterte. Aktuell gehört sie damit zu den erfolgreichsten Netflix-Starts des Monats. Auch in Deutschland liegt sie unter den Top 3 der Netflix-Charts. (red)
„Nemesis“ Staffel 1: Seit 14.5.2026 auf Netflix.
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Bilder: Netflix © 2026
