Während James Gunn und Peter Safran fleißig an der vollständigen Neugestaltung des DCU mit zahlreichen neuen Filmen und Serien arbeiten, steht der letzte große Film der „alten“ DC-Generation kurz vor dem Kinostart. „Aquaman: The Lost Kingdom“, der am 21. Dezember 2023 Kino-Premiere haben wird, markiert diesen Meilenstein. Allerdings deuten aktuelle Prognosen darauf hin, dass die verbleibenden Hoffnungen auf eine positive Wende enttäuscht werden könnten.

Das originale DCEU wurde in der jüngeren Vergangenheit von zahlreichen Flops geplagt. Sowohl der gescheiterte „Black Adam“ mit Hollywood-Ikone Dwayne Johnson als auch der mit großen Erwartungen verbundene „The Flash“ blieben hinter den Erwartungen zurück. Selbst der recht ordentlich bewertete „Blue Beetle“ entpuppte sich als Misserfolg. Dem neuen Aquaman-Film droht nun ein ähnliches Schicksal.

Laut einem aktuellen Bericht von Box Office Pro wird „Aquaman: The Lost Kingdom“, einschließlich der Vorführungen am Heiligen Abend, voraussichtlich zwischen 42 und 56 Millionen Dollar einspielen (21. bis 24.12.). Die Prognose für die ersten drei Tage liegt ebenfalls bei enttäuschenden 32 bis 42 Millionen Dollar. „Aquaman 2“ würde damit nicht nur unter dem bereits schlechten Ergebnis seines MCU- Konkurrenten, „The Marvels“, liegen, sondern es würde auch einen drastischen Rückgang im Vergleich zu seinem Vorgänger bedeuten: Der erste Aquaman-Film erzielte an seinem Startwochenende Einnahmen von 67,8 Millionen Dollar und generierte insgesamt weltweite Erlöse in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar.

James Gunn bestätigte kürzlich, dass der erste Film des neu gestalteten DCU mit dem Titel „Superman: Legacy“ am 11. Juni 2025 in die Kinos kommt. Wenn der Film ein großer Erfolg wird, besteht eine realistische Chance, das ebenfalls schwer kriselnde Marvel Cinematic Universe zu übertrumpfen. Ob dafür eine inhaltliche Neuausrichtung reicht, wird sich zeigen. (red)

Bild aus „Aquaman“ – (c) Warner Bros. / DC