Vor wenigen Tagen erst starb Michael Madsen, nun wurde öffentlich, dass mit Schauspieler Julian McMahon am 2.7.2025 ein weiterer Star verstorben ist. Er litt bereits längere Zeit an Krebs, was bisher von seiner Familie geheim gehalten wurde. Bekannt war Julian McMahon aus Kult-Serien wie „Charmed“ und „Nip/Tuck“ (die erste Erfolgsserie von Ryan Murphy – „American Horror Story“, „Monster“ auf Netflix), zuletzt war er in Netflix‘ genialem Whodunnit „The Residence“ zu sehen. McMahon wurde nur 56 Jahre alt.
Julian McMahon: Sohn des ehemaligen australischen Premierministers
Julian Dana William McMahon wurde am 27. Juli 1968 in Sydney, Australien als Sohn des ehemaligen australischen Premierministers Sir William McMahon und der Stilikone Lady Sonia McMahon geboren. Er wuchs mit zwei Schwestern, Deborah und Melinda, auf und besuchte die renommierte Sydney Grammar School. Trotz eines kurzen Studiums der Rechtswissenschaften an der University of Sydney zog es ihn in die Welt der Mode, wo er als Model in Metropolen wie Mailand, London und New York Erfolg feierte.
Seine Schauspielkarriere begann McMahon mit der Rolle des Ben Lucini in der australischen Seifenoper „Home and Away“ (1989–1991), die ihm erste Anerkennung einbrachte. Der internationale Durchbruch gelang ihm in den USA mit der Rolle des Halbdämons Cole Turner in „Charmed – Zauberhafte Hexen“ (2000–2003).
Erfolg in Ryan Murphys „Nip/Tuck“
Besonders prägend war seine Darstellung des charismatischen Schönheitschirurgen Dr. Christian Troy in „Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis“ (2003–2010), die ihm eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Auch als Superschurke Doctor Doom in den „Fantastic Four“-Filmen (2005, 2007) sowie als Jess LaCroix in „FBI: Most Wanted“ (2020–2022) zeigte McMahon seine Vielseitigkeit. Sein letzter Auftritt war im Film „The Surfer“ (Kritik) an der Seite von Nicolas Cage.
Privat war McMahon dreimal verheiratet: von 1994 bis 1995 mit der Sängerin Dannii Minogue, von 1999 bis 2001 mit der Schauspielerin Brooke Burns, mit der er eine Tochter, Madison, hat, und seit 2014 mit Kelly Paniagua, die ihn bis zu seinem Tod begleitete.
Julian McMahon litt an Krebs
Am 2. Juli 2025 verstarb McMahon nun in seiner Heimat in Clearwater, Florida, wie am 5. Juli bekannt wurde. Seine Ehefrau Kelly Paniagua bestätigte in einer Erklärung gegenüber Deadline, dass McMahon nach einem „tapferen Kampf“ gegen Krebs friedlich verstorben sei. Es wurde jedoch nicht spezifiziert, welche Krebsart er hatte, wie lange er bereits erkrankt war oder wann die Diagnose gestellt wurde. Der letzte öffentliche Auftritt McMahons war bei der Premiere von „The Surfer“ im März 2025. Dabei wirkte er bereits stark abgemagert. Rest in Peace, Julian McMahon. (red)
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Trailer zu „Nip/Tuck“
Bild: (c) Danny Casillas / Flickr.
