Dass sich Russlands Machthaber Putin gerne mit westlichen Stars umgibt, ist nichts Neues: Gerard Depardieu gehört zu seinen Freunden, der inzwischen selbst die russische Staatsbürgerschaft hat, Dennis Rodman schwärmte einst über den „coolen Putin“.

Noch weiter geht die Verbindung bei Action-Star Steven Seagal, der die Krim-Annexion 2014 verteidigte und Putin als „eine der größten lebenden Führungspersönlichkeiten der Welt“ bezeichnete und meinte er sei „ein Freund und würde ihn gerne als Bruder betrachten“. Als „Belohnung“ gab es 2017 die russische Staatsbürgerschaft, schließlich trat Seagal sogar Putins Partei bei. Die Ukraine verbot dem Schauspieler daraufhin übrigens für 5 Jahre die Einreise.

Nach der Eskalation der letzten Tage und nach dem Beginn der Invasion der Russen in der Ukraine fragten sich natürlich viele, wie Seagal das sehen würde. Er äußerste sich gestern auf Fox News erstmals dazu. “Most of us have friends and family in Russia & Ukraine. I look at both as one family and really believe it is an outside entity spending huge sums of money on propaganda to provoke the two countries to be at odds with each other” sagte er dort. Er sieht also beide Seiten als „eine Familie“ – behauptete aber auch, dass offenbar eine „fremde Macht“ für den Konflikt verantwortlich sei, die Geld und Propaganda einsetzen würde, um den Konflikt zu provozieren. Es scheint also so, als würde im Gegensatz die russische Propaganda bei Seagal seine Wirkung zeigen…

Schließlich sagte Seagal aber noch, dass er sich für beide Seiten eine friedliche Lösung wünsche: “My prayers are that both countries will come to a positive, peaceful resolution where we can live & thrive together in peace.“ (ck)

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