Seit letzter Woche macht Liam Neeson als Frank Drebin Jr. in „Die Nackte Kanone“ (2025) die Kinos der Welt unsicher. Bei dem Film handelt es sich um ein Reboot der gleichnamigen Originalfilmreihe, die in den 1980ern und 90ern große Erfolge waren. Nun meldete sich David Zucker zu Wort, er war einer der kreativen Köpfe hinter der Original-Trilogie und außerdem Regisseur der ersten beiden „Die Nackte Kanone“-Filme.
David Zucker: „Hätte etwas anderes gemacht“
David Zucker erklärte in einem Interview mit dem Hollywood Reporter, dass er kein Interesse daran habe, den neuen Film zu sehen, so würde er das allgemein mit Fortsetzungen seiner alten Projekte halten, in die er nicht involviert ist. Er hatte ursprünglich einen eigenen Film in Planung, der als vierter Teil der „Nackte Kanone“ Reihe gedacht war. Dieser hätte sich um den circa dreißigjährigen Sohn von Frank Drebin gedreht. Trotz der Präsentation bei Paramount kam es am Ende zu keiner positiven Entscheidung über die Produktion des Films.
Auch wenn er „etwas anderes“ gemacht hätte, wünscht Zucker dem neuen Film und dem Regisseur Akiva Schaffer alles Gute. Er sieht die positive Resonanz auf die neue „Nackte Kanone“ als gutes Zeichen für Komödien und insbesondere für Spoof-Filme.
Zucker berichtet in den Interview außerdem, dass er von Paramount kontaktiert wurde. Ihm wurde ein Credit als Executive Producer für den neuen Filme angeboten, er lehnte jedoch dieses Angebot ab, weil er in die Produktion des Films nicht involviert gewesen war. Seinen geplanten „Nackte Kanone“ – Film will Zucker nun übrigens unter dem neuen Titel „Counterintellijence“ umsetzen. (ck)
Hier der Orginal-Artikel im Hollywood-Reporter
Der neue „Die Nackte Kanone“-Film mit Liam Neeson ist seit letzter Woche im Kino zu sehen. -> Unsere Kritik zu „Die Nackte Kanone“ (2025)
Bild: Fotomontage David Zucker, 2016 – Die Nackte Kanone, 2025
Credits: (c) Beaten man – Own work, CC BY-SA 4.0, Link bzw. Paramount Pictures
