Zack (Chris Cavalier) will mit seinem besten Kumpel Joe seinen 17. Geburtstag in einem finnischen Ski-Resort feiern. Dort findet jährlich das „Monsterfest“ statt, wo es im Grunde nur um eines geht: Saufen und Sex. Während Joe es auf „sexy Nonnen“ abgesehen hat, die auf dem Gelände herumlungern, hat Zack nur Augen für die Natalia, Sängerin einer auftretenden Rock-Band (Veronica Jarvis).
Der Gluten-intolerante Zack hat wieder mal nicht aufgepasst und sitzt deswegen gerade auf dem Dixi-Klo, als er draußen komische Geräusche hört. „Don’t come outside!“ rufen ihm Stimmen zu, das Klo ruckelt, irgendwas geht da vor sich, doch Zack wartet brav ab. Als er schließlich sein Geschäft verrichtet hat und nach draußen tritt, gleicht das Monsterfest-Gelände einem Schlachtfeld: Blutrünstige kleine Schneemänner, die „Creeps“ haben ein Massaker angerichtet und machen fortan auch Jagd auf Zack, Joe, ihren neuen, finnischen Kumpel Jaako, Natalia und 2 sexy Nonnen. Zur Unterstützung kommt schließlich auch noch „Highlander“ Christopher Lambert angetanzt, Zacks großes Idol, mit dessen Besuch ihn seine Eltern überraschen wollten.
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„The Creeps“ ist eine überdrehte, trashige, verrückte mit popkulturellen Referenzen vollgestopfte Hommage an den Creature-Horror der 80er, überhaupt an das Kino dieses Jahrzehnts. Der Film kämpft mit einigen Anlaufschwierigkeiten und so manche Entscheidungen der Macher rund um Regisseur Marko Mäkilaakso kann man durchaus hinterfragen: War es nötig, dass die Zack die 4. Wand durchbricht, mit dem Publikum redet, selbst wenn andere Figuren gerade neben ihm stehen?
In der zweiten Hälfte findet „The Creeps“ aber dann seinen finnisch-fröhlichen Flow und offenbart Unterhaltungswert. Im Zentrum stehen dabei die eindeutig an die „Gremlins“ angelehnten „Creeps“ (Joe Dante hat einen Cameo als Zacks Onkel!), die mordlustigen Mini-Schneemänner, die aus irgendeiner anderen Dimension in unsere Welt geschickt wurden und auf Blut aus sind.
Dazwischen gibt es pubertären / finnischen Humor, etwas Sexploitation (2 der 3 Jungen verlieren so nebenbei ihre Unschuld), ein bisschen Romantik (Zack verliebt sich in Valentina) – und Christopher Lambert, der den Tag rettet. Sprich: Ein völlig sinnloser und selbtsironischer Nostalgie-Trash-Action-Snack. Dass „The Creeps“ sich selbst nicht ernst nimmt, macht er übrigens schon am Beginn klar, als in einer Einblendung erklärt wird, dass die finnischen und amerikanischen Stereotypen, die den Film durchziehen, nicht böse gemeint sind – die Macher wollten einfach schnell reich und berühmt werden.
Bewertung
(62/100)
Christian Klosz
„The Creeps“ ist seit kurzem als Video-on-Demand bei diversen Anbietern verfügbar.

Bilder: (c) Lighthouse

Klingt nach einer coolen Trash – Orgie. 😆