„2001 – Odyssee im Weltraum“, „Alien“, „Apollo 13“, „Interstellar“, „Der Marsianer“ und „First Man“: Das sind die Titel einige der besten und bekanntesten „Weltraum-Filme“ der Filmgeschichte, die das SciFi-Genre, jeder für sich auf die eine oder andere Weise, prägten. Im Letztgenannten spielte Hollywood-Ken Ryan Gosling bereits die Hauptrolle, in „Der Astronaut – Project Hail Mary“ wird er erneut in den Weltraum geschossen. Der Film startet am 19.3.2026 im Kino, hinter dem Blockbuster stecken die „LEGO Batman Movie“-Regisseure Phil Lord und Chris Miller. Alle Infos.
Von Christian Klosz
„Der Astronaut – Project Hail Mary“ – Die Handlung
Der Lehrer tätige Molekularbiologe Ryland Grace (Ryan Gosling) wacht ohne Erinnerungen an Bord eines Raumschiffs auf. Zehn Jahre befand er sich im künstlichen Tiefschlaf, nun ist er Lichtjahre von der Erde entfernt im Tau-Ceti-System, wie sich herausstellt.
Schritt für Schritt rekonstruiert Grace aus dem Gedächtnis, dass er Teil einer verzweifelten Rettungsmission ist: Die Erde steht vor einer globalen Katastrophe, ein rätselhafter Mikroorganismus, die sogenannte Astrophage, entzieht der Sonne Energie und droht, das Klima drastisch abzukühlen. Um das Überleben der Menschheit zu sichern, wurde er von der ESA unter Leitung von Eva Stratt (Sandra Hüller) in ein entferntes Sternensystem geschickt, in dem dieses Phänomen nicht auftritt. Dort angekommen trifft Grace auf ein spinnenartiges, augenloses Alien, mit dem er trotz aller Unterschiede eine ungewöhnliche Zusammenarbeit eingeht, um die Menschheit vor dem Untergang zu retten.

Existentialistische Buddy-Comedy im Weltraum
Der Film startet mit einer Hypothek an zu erfüllenden Erwartungen: Der Debüt-Trailer von „Der Astronaut – Project Hail Mary“ verzeichnete innerhalb der ersten Woche 400 Millionen Aufrufe, was ein All Time-Rekord für einen Originalfilm ist, außerdem war es der meistgesehene Trailer der Studios MGM/Amazon, die einen Erfolg nach dem „Melania“-Desaster und dem Oscar-Fail (0 Nominierungen!) dringend nötig haben. Und die Aussichten stehen nicht so schlecht.
Erste Kritiken attestieren „Der Astronaut – Project Hail Mary“, eine gelungene Mischung aus SciFi, tiefschürfendem Weltuntergangsfilm und Drama mit Herz und wichtiger Message geworden zu sein: Ein filmischer Weckruf an die gespaltene Menschheit, immerhin erzählt „Der Astronaut“ auch von der ungewöhnlichen Freundschaft und Kooperation zwischen zwei völlig unterschiedlichen Spezies, die ihre kollektive Intelligenz für das Gute einsetzen. Bei der Bewertungsplattform IMDb hält er bei überragenden 8,7 von 10 Sternen, der höchste Wert seit langem für einen Mainstream-Film.
Außergewöhnlich ist dabei, dass die beiden Regisseure Phil Lord und Chris Miller das an sich schwer existentialistische Thema stellenweise mit unerwarteter Leichtigkeit als „Buddy-Comedy“ inszenieren, wobei die Buddys hier ein nerdiger Lehrer und ein spinnartiges Alien sind. Die Geschichte basiert übrigens auf Andy Weirs Roman „Project Hail Mary“ (2021), dem Nachfolger von „Der Marsianer“, der bereits vor gut 10 Jahren von Ridley Scott verfilmt wurde.
„Der Astronaut – Project Hail Mary“: Ab 19.3.2026 im Kino.
Bilder: (c) Amazon Content Services

Ich hab ihn schon 3 mal gesehen und werde ihn mir noch ein 4. mal im Kino ansehen. Mal ein Film dieser Art oder ohne kriegerische Handlungen auskommt und trotzdem spannend aber auch unterhaltend bleibt, bis zum Schluss 👍
Mein Enkel und mein sohn wollen den sehen. Werde dann wohl mitgehen.