Nachdem Quentin Tarantino die letzten Wochen auch im Zusammenhang mit der „Weinstein-Affäre“ in den News und mit Anschuldigungen seitens Uma Thurman (die sie danach großteils wieder relativierte) konfrontiert war, gibt es nun – endlich – neue Infos zu seinem nächsten Film.

Der neunte Tarantino-Film beschäftigt sich mit dem Kult um Charles Manson und den Morden an Sharon Tate im Jahr 1969. Der Titel des Films, so wurde von Tarantino bestätigt, soll „Once upon a time in Hollywood“ lauten – eine direkte Hommage an sein großes Vorbild, Sergio Leone („Once upon a time in the West“).

Der Film soll am 9. August 2019 veröffentlicht werden. Neben Leonardo Di Caprio, der eine Hauptrolle übernehmen soll, verhandelt Tarantino auch mit Brad Pitt, mit dem er schon in „Inglorious Basterds“ erfolgreich zusammenarbeitete. Auch Margot Robbie („I, Tonya“) und Tom Cruise wurden zuletzt mit dem Film in Verbindung gebracht.

Neben den Tate-Morden soll der Film, der zum Höhepunkt der Hippie-Ära angesiedelt ist, auch ein Portrait Hollywoods bieten, das sich Ende der 60-er mit einem großen Umbruch konfrontiert sah. Für Tarantino ist der Film auch zeittlich ein Sprung, spielten seine letzten beiden Filme „Django, Unchained“ und „The Hateful Eight“ doch zur Zeit des „Wilden Westen“.

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Produziert und vertrieben wird „Once upon a time in Hollywood“ von Sony Pictures, nachdem sich Tarantino im Zuge der „metoo“-Debatte und den Anschuldigungen gegen Weinstein von dessen Firma lossagte, der bisher die meisten seiner Filme produziert hatte. Wir dürfen gespannt sein.

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