Der Tag X rückt näher: Morgen, am 27.9., ist es soweit, und Martin Scorseses heiß erwarteter neuer Film „The Irishman“ feiert seiner Premiere beim 57. New York Film Festival. Der Start war mehrfach verschoben worden, was laut Insider-Kreisen vor allem mit der ausgedehnten Post-Produktion zu tun hatte, wo die noch neue De-Aging-Technologie zum Einsatz ham, die die Darsteller virtuell in ein beliebiges Alter transformiert.

Der von Netflix produzierte und mit Robert De Niro, Joe Pesci, Al Pacino und Harvey Keitel hochkarätig besetzte Film soll ab 27.11. auf dem Streaming-Riesen landen, aber schon ab 1.11. bei limitierten Kino-Screenings zu sehen sein, um sich für Awards zu qualifizieren.

Weiteres Detail am Rande: Als Laufzeit werden unglaubliche 209 Minuten angegeben, also knapp 3.5 Stunden. Damit ist „The Irishman“ einer der längsten Mainstream-Filme der letzten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, und auch Scorseses bisher längster Spielfilm.

Der Inhalt wird im Programmkatalog des NYFF so beschrieben: „Based on Charles Brandt’s nonfiction book „I Heard You Paint Houses“, it is a film about friendship and loyalty between men who commit unspeakable acts and turn on a dime against each other, and the possibility of redemption in a world where it seems as distant as the moon.“ – Eine klassische Scorsese-Story als, ist man verleitet anzumerken, und tatsächlich legen die ersten Trailer eine Mafia-Geschichte nahe, die um die drei realen Charaktere, Gewerkschaftsführer Jimmy Hoffa (Al Pacino), Auftragskiller Frank Sheeran (Robert De Niro) und Mafiaboss Russel Bufalino (Joe Pesci) zirkuliert, und das Verschwinden von Hoffa rückwärts aufrollt.

Ein neuer, der finale Trailer wurde heute von Netflix veröffentlicht, und der lässt einiges erwarten:

Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden! (ck)