Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Zwei Teenagerinnen aus gutem Hause wollen einen Abend vor ihrem Highschool-Abschluss ein erstes (und letztes) Mal so richtig die Puppen tanzen lassen. Was folgt, sind Stunden voller Alkohol, Sex und Drogen. Es gibt sie noch: Szenarien, bei denen sich beim puren Gedanken daran die Augen gen Stirnlappen rollen. Zu klischeebehaftet sind vergleichbare Genrewerke, zu groß ist die Gefahr, sich in einem Film voller infantiler Sprüche und semi-witzigen Späße unter der Gürtellinie wiederzufinden. Wenn die Chose dann auch noch mit der typischen „from zero to hero“ Story aufwartet, bei denen Außenseiter durch eine wundersame Wandlung plötzlich zu Stars mutieren, bahnt sich ein unausweichliches Drama an. Doch erstens kommt es anders, und zweitens ist dies die Einleitung zu „Booksmart“, und nicht zu „Fack ju Göthe“.

von Cliff Brockerhoff

„Booksmart“, der erste Langspielfilm unter der Regie der bekannten Hollywood-Aktrice Olivia Wilde, bedient sich bei einigen der erwähnten Faktoren, hat aber eben auch einen…

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