Von einer Helden-Rettung ist die Rede: Die Produzenten des neuen James Bond „Keine Zeit zu sterben“ müssen noch einmal tief in die Tasche greifen, obwohl der neue James Bond-Film schon jetzt der teuerste aller Zeiten ist. Ganze 12 Millionen Dollar sollen für die Weltpremiere locker gemacht werden. Für den Filmstart hat man sich einen ganz besonderen Ort ausgesucht.

Jetzt soll er endlich kommen

Irgendwie hat schon gar keiner mehr damit gerechnet, dass der neue James Bond, übrigens der letzte mit Daniel Craig, in diesem Jahr noch in die Kinos kommen soll. Demnächst soll es jedoch soweit sein, zumindest dort, wo es erlaubt ist. Die Premiere soll am 8. Oktober 2021 aufsehenerregend im Londoner Wembley Stadium stattfinden, trotz Corona, so will es der „Daily Mirror“ erfahren haben. Geladen werden Stars und Sternchen aus der ganzen Welt, für die extra der rote Teppich im Stadion ausgerollt werden soll.

Der teuerste James Bond aller Zeiten

Auf die paar Millionen kommt es nun auch nicht mehr an, das werden sich die Produzenten beziehungsweise Rechteinhaber von MGM gedacht haben. Eigentlich hatten sie schon vor einem Jahr Kasse machen wollen, aber Corona machte ihnen einen kräftigen Strich durch die Rechnung, indem die meisten Kinos weltweit geschlossen wurden. Der Filmstart wurde daher bereits fünf Mal verschoben. Rechnet man alle Kosten für die Produktion, bei der auch der Regisseur gewechselt werden musste und die Ausfallkosten wegen Corona zusammen hat „Keine Zeit zu sterben“ bereits jetzt um die 300 Millionen Dollar gekostet.

Der neue Bond-Streifen mit Daniel Craig in der Hauptrolle ist damit der teuerste 007 aller Zeiten. Zur Erinnerung: Bei „Skyfall“ waren es 200 Millionen Dollar. Für „Spectre“ wurden immerhin 245 Millionen US-Dollar locker gemacht. Auch interessant: Der größte Teil des Budgets fließt in die Gagen der Schauspieler, genaue Zahlen wurden bislang jedoch nicht bekannt gegeben.

Einiges ist neu im neuen Bond-Film. Vorbei die Zeiten, als James Bond noch wie in „Casino Royale“ mit maskulinem Habitus im Casino mit geschütteltem Martini Frauen anmacht – oder sie gleich mit ins Bett nimmt. James Bond ist in „No Time To Die“ ein treusorgender Papa einer inzwischen fünfjährigen Tochter. Er hat sich mit seiner Familie in Strandnähe im sonnigen Jamaica niedergelassen, dort wo er schon einmal in „Live And Let Die“ in Action war und wo man ihm zu Ehren tatsächlich einen Strand in James Bond Beach umgetauft hat.

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James Bond zeigt ganz neue Seiten

James Bond ist mittlerweile mit der Psychologin Madeleine Swann verheiratet, gespielt von Lea Sydoux. Mit ihr hat James eine Tochter namens Mathilde. Viele werden sich vielleicht noch erinnern. Im letzten Bond „Spectre“ küsste er Madeleine in der Schlussszene in seinem Aston Martin DB 5 sitzend, nachdem er alle Schurken erledigt hatte. Doch anstatt das traute Familienglück genießen zu können, man ahnt es, holt ihn die Vergangenheit wieder ein.

Es gibt wieder einen neuen Fiesling, der nichts weiter will als die Weltherrschaft an sich zu reißen. Dieser nennt sich Safin und wird von niemandem geringeren als Oskar-Preisträger Rami Malek gespielt. James Bond muss sich erneut als Agent seiner Majestät zur Verfügung stellen. Wer sonst könnte die Welt und seine Familie besser beschützen? Ob es zu einem Abenteuer mit einer der auf seinem Weg dahin schmachtenden Schönheiten kommt, dürfte diesmal bezweifelt werden. Er muss sich schließlich auf die Ganoven konzentrieren, die dieses Mal noch gewalttätiger und trickreicher agieren. Nur so viel, es geht diesmal um eine biologische Bedrohung: Corona lässt grüßen.

Regisseur Cary Joji Fukunaga ließ vor einiger Zeit auch verlauten, dass James Bond insgesamt nachdenklicher geworden ist und seiner Familie zu Liebe nicht mehr unbedingt zwingend in der Rolle als 00-Agent gepresst werden will. Es ist eigentlich Zeit, andere übernehmen zu lassen.

Wiedersehen mit vielen alten Bekannten

Auf dem Twitter Account von 007 war vor einiger Zeit zu lesen, dass es ein Stelldichein von vielen alten Bekannten geben wird. So soll beispielsweise Jeffrey White als CIA Agent und Freund Felix Leitner, bekannt aus „Casino Royale“ eine Szene in dem Film haben. Ebenfalls werden Rory Kinnear als Tanner, Ben Whishaw als „Q“, Ralph Fiennes als „M“ sowie Naomie Harris als Miss Moneypenny wieder mit im Team sein. Besondere Überraschung: Es soll auch ein Wiedersehen mit dem unvergesslichen Bösewicht Blofeld geben, der bereits 1963 in „From Russia to Love“ den Gegenspieler von Bond darstellte und auch in „Spectre“ zu sehen war.

Die Nachfolgerin ist auch schon da

Die Zuschauer werden in „No Time To Die“ bereits die (kurzzeitige) 007-Nachfolgerin von James Bond Nomi kennenlernen. Diese wird von Lashana Lynch gespielt, die sich in „No Time To Die“ noch einiges vom alten Hasen abgucken darf. Nomi hat im Film nur ein paar wenige Auftritte, bevor Bond reaktiviert wird. Unter anderem greift sie in einer Szene ein, um Bonds Tochter Mathilde in Sicherheit zu bringen.

Bild: Pixabay

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