Viele Monate mussten die österreichischen Kinos aufgrund der Corona-Pandemie ihre Türen geschlossen halten. Nun ist es wieder soweit: Nach der langen Pandemie-Pause lebt die heimische Kino-Landschaft endlich wieder auf. Und zwar gerade rechtzeitig zur Festivalzeit. Denn im Juni und Juli sind gleich eine ganze Reihe von Festivals am Start. Neben dem Crossing Europe, das vergangene Woche in Linz stattfand, ist nun auch die Diagonale in den Grazer Kinos bereits in vollem Gange (8. Juni – 13. Juni). Auch das transition im Wiener Schikaneder hat bereits gestartet (10. Juni – 13. Juni).

Aber heuer ist vieles anders. Denn während des letzten Jahres, als viele Festivals nicht in gewohnter Form abgehalten werden konnten, haben Veranstalter:innen zum Teil die Alternative des Online-Streamings für sich entdeckt. Und auf diese Alternative greifen sie auch dieses Jahr – bei geöffneten Kinos – gerne zurück. Sowohl das Crossing Europe, als auch die Diagonale und das transition zeigen ihre Festivalfilme nicht nur in den Kinosälen des Landes, sondern stellen Teile ihres Programms auch über die Streaming-Plattform Kino VOD Club für die Wohnzimmer österreichischer Filmfans zur Verfügung.

So macht das Crossing Europa zehn seiner Festival-Filme im Kino VOD CLUB verfügbar, wo sie unter dem Namen „Crossing Europe VOD Premieren 2021“ bis zum 6. Juli abrufbar sind. Die fürs Online-Programm ausgewählten Filme sind in zehn verschiedenen Ländern Europas angesiedelt und zeigen somit nicht nur die Vielfalt des europäischen Spiel- und Dokumentarfilmschaffens, sondern laden gleichzeitig zu einem filmischen Road-Trip quer über den Kontinent ein. Ein Überblick über die Filme findet sich hier.

Auch die Diagonale ergänzt ihr Live-Festivalprogramm heuer um ein Digitalangebot. Unter dem Label „Canale Diagonale“ sind ab dem 11. Juni im Kino VOD Club eine Reihe von Onlinepremieren, aber auch ein umfassendes Begleitprogramm zum Abruf verfügbar. Zu letzterem gehören neben Festivalperlen der vergangenen Diagonale-Jahre auch virtuelle Werkstattgespräche mit den Filmschaffenden unter Moderation von Alexander Horwath und Marius Hrdy, sowie ein Vermittlungs- und Schulungsprogramm für junge Cineast:innen. Einen Überblick kann man sich hier ansehen.

Den Abschluss bildet das transition – international queer & minorities film festival. Das transition ist dieses Jahr als hybrides Festival angelegt und zeigt neben seinem Programm im Wiener schikaneder-Kino ebenfalls ausgewählte Filme online. Die Festivalfilme, die sich mit Thematiken rund um Queerness und Minderheiten innerhalb des LGBTIQA+Spektrums beschäftigen, sind vom 17. Juni bis zum 11. Juli im Kino VOD Club abrufbar. (pk)

Link zu den Online-Festivals: https://www.vodclub.online/magazin/festivals-fur-zuhause/

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Der KINO VOD CLUB ist Content Partner von Film plus Kritik.

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