Vor einigen Jahren ließ Eric Stehfest, ehemaliger GZSZ-Darsteller und seither in diversen Reality-Formaten unterwegs, mit seiner Drogenbeichte aufhorchen, er schrieb sogar ein Buch über seine Sucht. Gestern schockte er Fans erneut: In einem Insta-Post ließ er wissen, dass er sich bereits seit mehreren Wochen in einer Psychiatrie aufhalten würde. Seine Frau Edith hätte ihm dazu geraten. Laut eigenen Aussagen leidet Stehfest an paranoider Schizophrenie.
Stehfest spricht davon, dass die Erkrankung ihn schon lange begleite, er bisher aber nie darüber reden konnte oder wollte. Seinen Alltag beschreibt er so: „Dazu noch andauernd Sequenzen vor dem inneren Auge, sehe wie geliebte Menschen sterben oder ich selber sterbe. Vergiftet. Ermordet.“ Und weiter: „Bin ich verrückt? Ein Psychopath? Ein Monster?“
Die Gründe für seine Kondition lägen in der Vergangenheit: „Meine Grenzen wurden nicht nur überschritten, sie wurden abgerissen und verbrannt. Und das nicht erst im erwachsenen Alter, sondern schon in der Kindheit.“ Der BILD sagte Stehfest zudem, dass auch seine Drogensucht Einfluss auf seinen Zustand gehabt habe. Dort sagt er auch, „aus 3 Erics“ zu bestehen.
Dass er sich nun zu dem Schritt entschieden habe, liege an seiner Frau: „Alle anderen Menschen sind längst verschwunden. Oft auch zurecht. Nur Edith ist geblieben. Was nicht selbstverständlich ist. Sie hätte jedes Recht gehabt, längst ihre Sachen zu packen und zu gehen. Doch sie glaubt an mich“,
Bei der Psychiatrie handelt es sich um eine ambulante Klinik, wo er täglich von 7 bis 15 Uhr an Therapien teilnehmen müsse. Zudem werde er medikamentös behandelt. Auf Instagram schreibt er: „Ich bin nach einem Jahrzehnt das erste Mal eine ganze Woche angst- und wahnfrei. Ich bin so unfassbar dankbar dafür!“
Stehfest war in den letzten Jahren unter anderem in „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ oder „Das Sommerhaus der Stars“ zu sehen. Am 9. November steht ein Boxkampf im Rahmen von „Fame Fighting“ an. An diesem will Eric trotz seiner Diagnose teilnehmen. (red.)
Bild: (c) Stefan Brending
