Die 78. Primetime Emmy Awards wurden am 14. September 2026 im Peacock Theater in Los Angeles verliehen. Prämiert wurden die besten Serien, Miniserien und Fernsehfilme, die zwischen dem 1. Juni 2025 und dem 31. Mai 2026 erstmals in den USA veröffentlicht wurden bzw. deren Schöpfer und Darsteller.

Emmy Awards 2026: „Widow’s Bay“ triumphiert

Die Emmy Awards 2026 haben einen eindeutigen Sieger hervorgebracht: Die Apple-TV+-Serie „Widow’s Bay“ dominierte die 78. Verleihung und stellte mit insgesamt 14 Emmy-Auszeichnungen (Haupt- und Nebenkategorien, die teils schon vor einer Woche vergeben wurden) sogar einen neuen Rekord für eine Comedyserie auf. Bei der großen Verleihung in Los Angeles gewann die Horror-Comedy unter anderem den Preis als Beste Comedyserie sowie mehrere Schauspiel-, Drehbuch- und Regie-Auszeichnungen.

Auch „The Pitt“ konnte seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen und wurde zum zweiten Mal in Folge als Beste Dramaserie ausgezeichnet. Noah Wyle gewann erneut als bester Hauptdarsteller. Für einen historischen Moment sorgte zudem Matthew Rhys, der als erster Schauspieler im selben Jahr zwei Hauptdarsteller-Emmys für unterschiedliche Produktionen gewann – eben für „Widow’s Bay“ und „The Beast in Me“.

Zu den Top-Abräumern der insgesamt gehören neben „Widow’s Bay“ (14) „The Traitors“ (7), das „Apple Music Super Bowl LX Halftime Show Starring Bad Bunny“ (7), „The Pitt“ (7) sowie „The Late Show with Stephen Colbert“ und „Pluribus“ mit jeweils 6 Auszeichnungen.

Zu den Verlierern des Abends zählt dagegen vor allem „Hacks“: Trotz rekordverdächtiger 24 Nominierungen holte die Serie lediglich zwei Preise, darunter aber abermals Jean Smart als Beste Hauptdarstellerin. Besonders bitter traf es „Only Murders in the Building“, das trotz mehrerer Nominierungen komplett leer ausging.

Folgend die Nominierten bzw. die Gewinner (FETT) in den wichtigsten Kategoerien:

Die Sieger der Emmy-Verleihung 2026

Beste Dramaserie

Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie

  • Sterling K. Brown – Paradise
  • Gary Oldman – Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb
  • Mark Ruffalo – Task
  • Rufus Sewell – The Diplomat
  • Noah Wyle – The Pitt

Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie

Bester Nebendarsteller in einer Dramaserie

  • Patrick Ball – The Pitt
  • Billy Crudup – The Morning Show
  • Shawn Hatosy – The Pitt
  • Gerran Howell – The Pitt
  • Jack Lowden – Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb
  • Tom Pelphrey – Task
  • Carlos-Manuel Vesga – Pluribus

Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie

  • Taylor Dearden – The Pitt
  • Fiona Dourif – The Pitt
  • Allison Janney – The Diplomat
  • Katherine LaNasa – The Pitt
  • Sepideh Moafi – The Pitt
  • Julianne Nicholson – Paradise
  • Karolina Wydra – Pluribus

Beste Comedyserie

Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie

  • Yahya Abdul-Mateen II – Wonder Man
  • Steve Carell – Rooster
  • Matthew Rhys – Widow’s Bay
  • Jason Segel – Shrinking
  • Martin Short – Only Murders in the Building

Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie

  • Quinta Brunson – Abbott Elementary
  • Ayo Edebiri – The Bear: King of the Kitchen
  • Elle Fanning – Margo’s Got Money Troubles
  • Lisa Kudrow – The Comeback
  • Jean Smart – Hacks

Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie

  • Harrison Ford – Shrinking
  • Brett Goldstein – Shrinking
  • Paul W. Downs – Hacks
  • Stephen Root – Widow’s Bay
  • Michael Urie – Shrinking
  • Nick Offerman – Margo’s Got Money Troubles

Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie

  • Hannah Einbinder – Hacks
  • Janelle James – Abbott Elementary
  • Jessica Williams – Shrinking
  • Megan Stalter – Hacks
  • Sheryl Lee Ralph – Abbott Elementary
  • Michelle Pfeiffer – Margo’s Got Money Troubles
  • Kate O’Flynn – Widow’s Bay

Beste Miniserie / Anthology-Serie

Bester Fernsehfilm

Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm

  • Riz Ahmed – Bait
  • Jason Bateman – Black Rabbit
  • Charlie Hunnam – Monster: The Ed Gein Story
  • Oscar Isaac – Beef
  • Matthew Rhys – The Beast in Me

Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm

  • Claire Danes – The Beast in Me
  • Sally Field – Remarkably Bright Creatures
  • Carey Mulligan – Beef
  • Sarah Pidgeon – Love Story
  • Sarah Snook – All Her Fault