Am Mittwoch ist Kirk Douglas im Alter von 103 Jahren gestorben, wie sein Sohn Michael auf Sozialen Medien mitteilte. Der Schauspieler, schon zu Lebzeiten eine Legende, legte als Sohn weißrussischer Einwanderer eine steile Karriere in Hollywood hin – als Produzent, Regisseur und vor allem als gefeierter Schauspieler.

Kirk Douglas wurde als Sohn der jüdischen Emigranten geboren. Während seiner Kindheit lebte er mit seinen Eltern und sechs Schwestern in einem New Yorker Armenviertel. Während sein Vater sich als Lumpensammler durchschlug, musste Kirk für den Besuch von Schule und College das Geld sehr hart verdienen, macht schließlich seinen Uni-Abschluss und landete am Broadway.

Sein Filmdebüt hatte Kirk Douglas in dem Film Die seltsame Liebe der Martha Ivers (1946). In den ersten Jahren seiner Karriere war er häufiger als Filmschurke zu sehen, ehe er ab Anfang der 1950er Jahre vor allem Heldenrollen spielte. Für seine Rolle in dem Film Zwischen Frauen und Seilen (1949) erhielt er seine erste Oscar-Nominierung. In den folgenden fünf Jahren spielte er mehr als zwölf Hauptrollen, darunter in Der Mann ihrer Träume, 20.000 Meilen unter dem Meer und in Die Fahrten des Odysseus.

Als herausragendste Darstellung gilt allgemein seine Titelrolle in Vincente Minnellis Filmbiografie Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft (1956). Eine weitere Titelrolle übernahm Douglas in Stanley Kubricks Großproduktion Spartacus (1960), in der er den gleichnamigen römischen Sklaven und Gladiator verkörperte und die er auch mitproduzierte. Diese Rolle gilt allgemein als die wohl wichtigste seiner Karriere. Dabei verpflichtete Douglas den Drehbuchautor Dalton Trumbo, der kommunistischer Sympathien verdächtigt wurde und in Hollywood auf der Schwarzen Liste gestanden hatte.

Seine letzte Rolle hatte Douglas in dem Film Mord im Empire State Building (2008). (red.)

zum Weiterlesen: „Teufelskreis Alpha„, ein Thriller mit Kirk Douglas