Für Irritation sorgte Schauspieler Martin Freeman in einem Interview mit der „Sunday Times“: Dort gestand er ein, dass er seine Kinder geschlagen hat, als sie noch sehr jung waren, und sie manchmal auch beschimpft hat. Freeman, der mit seiner ehemaligen Partnerin Amanda Abbington zwei Kinder (11 und 14) sagte:

Eine der Regeln ist, dass man seine Kinder nicht schlagen oder sie mit Schimpfwörtern bedenken darf. Aber ich habe beides getan.“

„Ich habe sie wahrscheinlich zweimal geschlagen, aber ich habe sie sicher öfter beschimpft. Mir ist klar, dass das nicht in Ordnung ist. Aber es gibt so viele Klischees, dass Elternsein einfach nur großartig ist. Aber das ist es nicht, es ist auch hart.“

Der 48-Jährige räumte zwar ein, dass es „keine gute Idee“ sei, wenn Eltern ihre Kinder schlagen, aber er gestand, dass er es wieder tun würde:

„Ich bin nicht stolz darauf, dass ich das getan habe, aber ich habe es getan. Und ich würde es wieder tun.“

Der Brite wurde Ende der 90-er Jahre zuerst mit Fernsehrollen bekannt, bevor er in „Tatsächlich…Liebe“ seinen ersten Hit landete. Es folgten Auftritte in beliebten Komödien wie „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“, bevor mit der Verkörperung von Bilbo Beutlin in der „Hobbit“-Trilogie der vorläufige Karrierehöhepunkt folgte. Zuletzt war Freeman Gast der Berline 2019, wo er seinen Film „Die Agentin“ präsentierte. (Red.)