Seit 2015 und dem misslungenen „Blackhat“ war es still um Michael Mann geworden, dem Regisseur, der mit „Heat“, „Collateral“ oder „Miami Vice“ für einige der besten Actionthriller der letzten 30 Jahre verantwortlich zeichnet. Ein Comeback kam erst heuer zustande, als Mann als Executive Producer und Regisseur der ersten Episode des Serien-Meisterwerks „Tokyo Vice“ fungierte, das gewisse Parallelen zu der von Mann in den 80ern erschaffenen Kultserie „Miami Vice“ zeigt. 2023 soll – nach 8 Jahren – der erste Langfilm des Filmemachers folgen: Bei „Ferrari“ handelt es sich um ein Biopic über Enzo Ferrari (Adam Driver, siehe Titelbild), das am 20. Oktober 2023 erst im Kino und dann auf Showtime erscheinen soll.

Der Film ist bereits abgedreht und nun in Postproduktion. Gefilmt wurde über den Sommer bis Ende Oktober in Italien. Neben Adam Driver spielen Penelope Cruz und Patrick Dempsey in Hauptrollen, Mann übernahm neben der Regie auch das Drehbuch und die Produktion.

Der Film spielt im Jahr 1957, als Ferrari am 1.000-Meilen-Rennen Mille Miglia teilnimmt. Der 1898 geborene Ferrari ist im Film etwa 59 Jahre alt und damit zwei Jahrzehnte älter als Driver, der derzeit 38 Jahre alt ist. Zur Handlung heißt es laut offizieller Info: “‘Ferrari’ is set during the summer of 1957. Ex-racecar driver Ferrari is in crisis. Bankruptcy stalks the company he and his wife, Laura, built from nothing 10 years earlier. Their tempestuous marriage struggles with the mourning for one son and the acknowledgement of another. He decides to counter his losses by rolling the dice on one race – 1,000 miles across Italy, the iconic Mille Miglia.” (ck)

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