Der heurige Superbowl war mit seiner Verlängerung nicht nur eine der spannendsten Ausgaben des Finales der NFL, sondern auch das meistgesehene TV-Programm aller Zeiten – zumindest in den USA.

von Christian Klosz

Nach offiziellen Angaben erreichte der Superbowl im Schnitt 123,4 Millionen Menschen. Im Vorjahr waren es 115,1 Millionen gewesen. Allein auf CBS, das den Superbowl im linearen TV übertrug, sahen 120 Millionen zu. Hinzu kamen Zuschauer über andere, kleine Nischensender, die das Spiel ebenfalls zeigten. Die Anwesenheit von Superstar Taylor Swift, ihres Zeichen Freundin von Kansas City Chiefs-Star Travis Kelce, war vermutlich ein Mitfaktor für den Erfolg.

Die Verlängerung sahen sogar 202,4 Millionen Menschen. Bei 332 Millionen Einwohnern in den USA ist das eine ganze Menge.

Der Superbowl ist das größte Einzelsportereignis der Welt und jährlich verfolgen weltweit bis zu 1 Milliarde Menschen den „Feiertag“ des American Football. In Deutschland übertrug heuer erstmals RTL das NFL-Finale. Nach einer soliden ersten Saison beim neuen Sender bekleckerte man sich beim ersten Superbowl nicht mit Ruhm. Insbesondere die Ausbootung von Experten Björn Werner sorgte für Kritik am Privatsender. Unser Fazit zur ersten NFL-Saison und zur Superbowl-Übertragung bei RTL könnt ihr hier nachlesen.

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