Die True-Crime-Welt fiebert dem Start der dritten Staffel der Anthologie-Serie „Monster“ entgegen: „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ feiert am 3. Oktober 2025 Premiere auf Netflix und folgt damit auf „Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer“ und „Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez“. Produziert erneut von Ryan Murphy und Ian Brennan, taucht die Mini-Serie in die dunkle Psyche eines der berüchtigtsten Mörder der US-Geschichte ein: Ed Gein. Den Link zu unseren beiden (!) Kritiken findet ihr unten.
Ed Gein, der „Butcher of Plainfield“, inspirierte Ikonen des Horror-Genres wie Norman Bates aus „Psycho“, Leatherface aus „Texas Chainsaw Massacre“ und Figuren aus „Das Schweigen der Lämmer“. Mit Charlie Hunnam wurde ein Hauptdarsteller gefunden, der dem echten Ed Gein bemerkenswert ähnlich sieht.
Die Serie umfasst acht Episoden und wird komplett am Premierentag verfügbar sein. „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ befasst sich laut Schöpfer Ryan Murphy auch mit der Frage: Sind Monster geboren oder gemacht?
Hier gibt’s alles Wissenswerte zur Handlung, Produktion, Darstellern und dem realen Hintergrund:

„Monster: Die Geschichte von Ed Gein“: Die Handlung
Die Handlung dreht sich um das Leben von Ed Gein in den 1950er Jahren im ländlichen Wisconsin. Sie beginnt mit Geins isolierter Kindheit auf einer Farm, die geprägt ist vom Aufwachen mit einer dominanten und ultra-religiösen Mutter Augusta. Im Zentrum der Serie steht der Fall von Bernice Worden, der Ladenbesitzerin, deren Verschwinden 1957 dazu führte, dass die Behörden Gein auf die Schliche kamen. Gezeigt werden natürlich auch Ed Geins ekelhafte Grauentaten: Das Ausgraben von Gräbern, der Herstellung von Objekten aus menschlicher Haut – und zwei bestätigte Morde.
Die Serienschöpfer Murphy und Brennan beleuchten aber auch die Hintergründe des Falles und wollen sich nicht auf purer Sensationsgier ausruhen, ebenso wie bei den beiden anderen „Monster“-Staffeln: Thematisiert wird die toxische Mutter-Sohn Beziehung zwischen Ed und Augusta Gein. Und Geins psychische Zerrüttung, die später als schizophrene Störung diagnostiziert wurde. „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ vertritt dabei die These, dass menschliche Monster durch Umwelt und Erziehung entstehen.
„Monster: Die Geschichte von Ed Gein“: Darsteller und Crew
An der Spitze des Ensembles steht Charlie Hunnam („Sons of Anarchy“), der Ed Gein verkörpert. Hunnam transformierte sich beim Dreh auf bemerkenswerte Weise (siehe Bilder oben), um den scheuen, aber tödlichen Psychopathen darzustellen. Neben ihm spielen Laurie Metcalf als Geins dominante Mutter Augusta, Tom Hollander als Ermittler, und Vicky Krieps, Olivia Williams und Lesley Manville in weiteren Nebenrollen.

Hinter der Kamera stehen Ryan Murphy und Ian Brennan als Schöpfer und Showrunner. Die Regie teilen sich erfahrene Namen wie Carl Franklin und Paris Barclay, die bereits bei früheren Staffeln mitwirkten.
Weitere Infos zur Produktion, Crew und Cast (IMDb)
Der reale Hintergrund: Wer war Ed Gein?
Achtung, Spoiler!
Der echte Ed Gein (1906–1984) wuchs in Plainfield, Wisconsin unter dem Einfluss einer fanatisch-religiösen Mutter auf , die ihn von der Außenwelt isolierte. Nach deren Tod 1945 begann seine Abwärtsspirale: Er schändete Gräber, fertigte Lampenschirme und Kleidung aus Leichenteilen und ermordete Mary Hogan (1954) sowie Bernice Worden (1957). Bei seiner Verhaftung fanden Polizisten ein Haus des Grauens – ein Fund, der Gein zum „Butcher of Plainfield“ machte. Er wurde für unzurechnungsfähig erklärt und verbrachte sein Leben in psychiatrischen Einrichtungen.

Geins Gräueltaten prägten morbiderweise die Popkultur: Alfred Hitchcocks „Psycho“ (1960) basiert lose auf ihm, ebenso „The Texas Chainsaw Massacre“ (1974) und „Das Schweigen der Lämmer“ (1991). (Christian Klosz)
PRO-Kritik: Darum ist „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ eine der besten Serien 2025
CONTRA-Kritik: Wenn Verbrechen zur Unterhaltung wird
Kritik & Analyse zu Staffel 2: „Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez“
„Monster: Die Geschichte von Ed Gein“: Trailer
Bilder: Netflix (c) / free use (Bild Ed Gein)
