Der Unkaputtbare ist tot: Chuck Norris starb am 19.3.2026 im Alter von 86 Jahren.
Chuck Norris (eigentlich Carlos Ray Norris, *10. März 1940 in Ryan, Oklahoma) war nicht nur Schauspieler, sondern auch US-amerikanischer Martial-Arts-Meister. Vor seiner Karriere diente in der US Air Force, lernte in Korea Tang Soo Do und wurde mehrfacher Karate-Weltmeister (u. a. sechs- bis siebenmaliger Profi-Mittelgewichts-Champion). Er gründete eigene Schulen, entwickelte Chun Kuk Do und erreichte hohe Dan-Grade in mehreren Kampfkünsten.
Im Film debütierte Norris, der indigene Vorfahren hatte, 1968, wurde weltberühmt durch den Kampf gegen Bruce Lee in „Der Mann mit der Todeskralle“ (1972). In den 80ern/90ern spielte er in Action-Hits wie „Missing in Action“, „Delta Force“ und „Lone Wolf McQuade“. Seinen größten TV-Erfolg hatte er als Cordell Walker in der Serie „Walker, Texas Ranger“ (1993–2001).Später wurde er durch virale „Chuck-Norris-Facts“-Memes zum Internet-Phänomen.
Chuck Norris: Was war die Todesursache?
Norris war kurz nach seinem Geburtstag am 10. März in ein Krankenhaus auf der hawaiianischen Insel Kauai ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort wurde er laut seiner Familie wegen eines medizinischen Notfalls („medical emergency“) behandelt worden. Leider hat er das Spital nicht mehr verlassen.
Norris, der Trump-Fan
Kult-Faktor hin oder her: Chuck Norris war nicht unumstritten, vor allem was seine politischen Ansichten betraf. Er war ein überzeugter Konservativer und Republikaner und auch als Kolumnist in diversen Medien tätig. Und hatte sich in den letzten 10 Jahren mehrmals als Unterstützer Donald Trumps hervorgetan. Vor und nach dessen Wahl 2016 ganz offensiv, auch 2024 hatte er sich früh erneut klar für Trump ausgesprochen. In Interviews und Gastbeiträgen (u. a. in konservativen Outlets wie National Review Online und Wall Street Journal Opinion) lobte er Trumps Bilanz. Seit dem Wiedereinzug Trumps ins Weiße Haus war es allerdings recht still geworden.
Fans dürfen sich jedenfalls auf einen posthumen Abschied von Norris freuen: Der Trash-Film „Zombie Plane“, in dem er neben Ice-T (!) sich selbst spielt, soll noch 2026 erscheinen.
Bild: gemeinfrei

R.I.P. Chuck