Die Fußball-WM 2026 der Herren wird groß, laut und international: drei Gastgeberländer – die USA, Kanada, Mexiko – riesige Stadien, für Mitteleuropa späte Anstoßzeiten und maximales Spektakel mit viel Show. In Deutschland dürfte es dagegen gemütlich werden. Denn wenn der Ball rollt, setzen die meisten Fans nicht auf Fanmeile oder große Fußballparty, sondern auf das heimische Sofa. Laut einer aktuellen Umfrage von Vergleich.org wollen 43 Prozent der Befragten die WM-Spiele am liebsten gemütlich zu Hause verfolgen.

Fußball-Deutschland macht es sich zur WM bequem

43 Prozent der Befragten geben an, die Spiele der Fußball-WM 2026 am liebsten zuhause gemütlich auf dem Sofa anzuschauen. Damit ist das heimische Wohnzimmer der klare Sieger im Vergleich der beliebtesten WM-Orte. Weitere 27 Prozent schauen am liebsten gemeinsam mit Freund:innen oder Familie, entweder bei sich zuhause oder bei anderen. Damit findet für sieben von zehn Befragten die WM am liebsten privat und gemütlich statt.

Die große Euphoriewelle außer Haus ist dieses Mal ein Programm für wenige Partywillige, wie es aktuell scheint: Nur 6 Prozent bevorzugen das Event beim Public Viewing, 4 Prozent genießen die Fußballspiele am liebsten in einer Kneipe oder einer Bar. Das scheint ein Abgesang auf die seit 2006 beliebte Tradition des großen gemeinsamen Mitfieberns zu sein. Berlin zum Beispiel wird die größte Fanmeile Deutschlands am Brandenburger Tor dieses Jahr gar nicht erst einrichten.

Draußen im Garten oder auf dem Balkon schauen gerade einmal 3 Prozent am liebsten. Wobei das auch den Spielzeiten geschuldet sein kann. Immerhin: Das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft am 14.6. gegen Curaçao findet zur besten Grillzeit um 19 Uhr statt. Die weiteren Gruppenspiele stoßen um 22 Uhr deutscher Zeit an – eher die Zeit für Cocktails und Absacker. Das Smartphone als mobiler Ersatz-Fernseher spielt kaum eine Rolle: Nur 1 Prozent will unterwegs per Smartphone oder Tablet nichts verpassen.

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fußball wm 2026 
public viewing

Fußball WM 2026: Deutschland will Fußball – aber kein Spektakel

Bei der Frage, was beim Fußballschauen am wichtigsten ist, zeigt sich dann aber, dass das Sportliche im Vordergrund steht. 24 Prozent sagen: Hauptsache, die deutsche Mannschaft gewinnt. Die Spiele der WM stehen für weitere 19 Prozent im Mittelpunkt. Wer Fußball schaut, interessiert sich vor allem für das Geschehen auf dem Platz. Das Spiel selbst ist entscheidend, das Drumherum dagegen weitgehend nebensächlich. Der reine Event-Charakter spielt kaum eine Rolle.

Nur 9 Prozent möchten vor allem in eine große Euphorie-Welle eintauchen, Deutschland-Trikots (oder die Trikots der Lieblingsmannschaft) tragen und mit anderen gemeinsam die Fanschals in die Höhe strecken.

Weitere 24 Prozent nennen gute Gesellschaft als wichtigsten Faktor, also gemeinsam mit Freund:innen oder Familie schauen. Und die Snacks? Die schaffen es zwar nicht an die Tabellenspitze, sind aber ein kleiner Teil des deutschen Fußballgefühls: 7 Prozent sagen, dass Snacks, Getränke und Stimmung entscheidend sind. Das Spiel läuft dabei eigentlich nur nebenbei.

Public-Viewing verliert gegen Pantoffeln

Die Umfrage zeigt ein klares Bild: Die Fußball-WM 2026 wird für viele Befragte kein Ausgeh-Event, sondern eine gemütliche, gern gesellige Zuhause-Veranstaltung auf dem heimischen TV-Bildschirm. Der große Fußballabend findet damit deutlich häufiger zwischen Couchtisch, Kühlschrank und vertrauter Runde statt als zwischen Großleinwand, Menschenmenge und der Schlange am Getränkestand.

Und natürlich gibt es auch Fußball-Muffel, die aber nur einen kleinen Teil bilden: 13 Prozent der Befragten brauchen gar keine Fußballabende. Während die einen mitfiebern, machen die anderen einfach den Fernseher für etwas anderes an.

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Text-Quelle: https://www.vergleich.org/fussball-wm-2026-so-guckt-deutschland/

Quelle: Vergleich.org, eigene Umfrage vom 04.06.2026 mit MakeOpinion, 500 Teilnehmer:innen.

Bildquelle: VGL, KI-generiert mit ChatGPT

Titelbild: Photo by JESHOOTS.com on Pexels.com