Film plus Kritik

Lars von Trier wurde hier schon behandelt ( KRITIK: „Nymph()maniac: Volume I” (director´s cut) – Lars von Trier; 2013), heute gibt es einen Rückblick auf von Triers Film VOR Nymphomaniac, „Melancholia“, der zweite Teil der inoffiziellen „Depressions-Trilogie“.

Grob gliedert sich der Film in 3 Teile: Zuerst sehen wir eine Familienzusammenkunft, bei der Justines (Kirsten Dunst) Hochzeit gefeiert wird. Ein Gefühl, eine Ahnung einer „vagen Bedrohung“ ist bereits spürbar, hier offenbart sie sich aber noch als bedrückte Stimmung, mit der die Braut trotz ihres „glücklichen Tages“ zu kämpfen hat. Sie scheint sich nicht recht über ihre Heirat freuen zu können, die grausame Mutter und ihre niederschmetternden Kommentare tun das Übrige. Die Großfamilienzusammenkunft im feudalen Landsitz endet im Desaster, und Justines Ehe ist vorbei, bevor sie richtig begonnen hat.

Teil 2 widmet sich ausführlich der Dokumentation von Justines Depressionen: Nach ihrer Hochzeit fällt sie in ein tiefes Loch. Sie zieht zu…

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