Christopher Nolans neuer Film „Tenet“ soll den derzeit vielerorts noch geschlossenen Kinos zum Comeback verhelfen: So zumindest stellt sich das der Regisseur vor. Der Sci-Fi-Thriller sollte ursprünglich am 17.7. starten, wurde nun aber auf 30.7. verschoben. Der Verleih Warner würde „Tenet“ gerne noch weiter nach hinten verschieben, doch Nolan besteht auf dem frühestmöglichen Starttermin.

Inzwischen gibt es zwar einige beeindruckende Trailer, doch über die Handlung ist bisher kaum etwas bekannt. Alles, das wir bisher wissen:

  • Hauptdarsteller John David Washington („Blackkklansman“) spielt einen namenlosen Agenten, der nur „Protagonist“ genannt wird und der von einer Geheimorganisation namens „Tenet“ angeworben wird  
  • Die Welt wird von einer Katastrophe bedroht, deren Zerstörungspotential über das einer nuklearen Vernichtung hinausgeht
  • Die Hauptrollen spielen neben Washington „Batman“ Robert Pattinson und Elisabeth Debicki
  • Ein zentrales Konzept in „Tenet“ ist die Idee der „Inversion“, also der Zeitmanipulation

Was genau das bedeutet, darüber konnte man bisher nur rätseln. In einem Interview mit Entertainment Weekly verriet Nolan nun einige Details:

“This film is not a time-travel film. It deals with time and the different ways in which time can function. Not to get into a physics lesson, but inversion is this idea of material that has had its entropy inverted, so it’s running backwards through time, relative to us.”

Was heißt das nun? In der Physik gibt die Entropie den Grad der Unumkehrbarkeit eines Vorganges an, in der Chemie ist sie ein Maß für die Unordnung. Oder einfacher ausgedrückt: In „Tenet“ können Kugeln zurück in die Pistole schießen. Es bleibt also spannend im Nolan-Universum. (ck)

Bild: Warner Pictures