Ab heute in Österreich im Kino:

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Der deutsche Regisseur Christian Petzold ist mit seinen Filmen auf der Berlinale bereits ein Stammgast. Nach „Transit“, „Gespenster“, „Yella“ und „Barbara“ – für den er 2012 sogar mit dem silbernen Bären ausgezeichnet wurde – startete am Sonntag sein Film „Undine“ im Wettbewerbsprogramm der 70. Filmfestspiele in Berlin. Diesmal bedient sich Petzold der gleichnamigen weiblichen Sagenfigur und vereint auf märchenhafte Weise Mythos mit Realität.

von Elli Leeb

Der Mythos der Undine wurde bereits vielfach aufgegriffen, unter anderem von Hans Christian Andersen in seinem Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ oder auch von Ingeborg Bachmann in ihrer Erzählung „Undine geht“. Kurz umrissen ist die Figur der Undine ein bildhübscher Wassergeist, die von Männern aus ihrem Waldsee gerufen wird, wenn diese keine Liebe erfahren. Einzige Voraussetzung für Undines Entgegenbringung ihrer Liebe: Wenn der Mann sie betrügt, muss sie ihn töten.

Petzolds Verfilmung handelt von der Museumsführerin Undine (Paula Beer), die im Berliner Märkischen Museum BesucherInnen…

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