„Der Unsichtbare“ war DER Überraschungshit im Kino vor dem Corona-Lockdown: Ein gut gemachter, handwerklich solider Schocker, ganz ohne großes Budget, aber vielleicht gerade deshalb umso wirkungsvoller: Denn anstelle des geplanten Monster-Dark Universe wählt Universal nun einen ganz anderen Ansatz, bei dem diverse Genre-Regisseure ihre individuelle Vision auf Film bannen dürfen, die Filme sollen zudem kostengünstig produziert werden und eine zeitgemäße Brisanz haben.

Karyn Kusama („Destroyer“) wurde für einen neuen Dracula-Film verpflichtet, der, ebenso wie „Der Unsichtbare“, von der erfolgreichen Horrorschmiede Blumhouse produziert wird.

Im neuen Wolfman-Reboot soll ausgerechnet Ryan Gosling den Wolfsmenschen spielen, der erstmals 1941 von Lon Chaney Jr. verkörpert wurde. Im Gegensatz zum letzten, mäßig erfolgreichen Reboot von 2010 soll der neue Wolfman in der Gegenwart spielen und von einem Nachrichtenmoderator (Gosling) handeln, der mit dem Wolfs-Virus infiziert wird. Aufgrund seiner satirischen Untertöne wurde der Film schon mit medienkritischen Streifen wie „Network“ verlichen. Die Plot-Idee stammt übrigens von Gosling selbst, das Drehbuch schreiben die „Orange Is the New Black“-Autorinnen Rebecca Angelo und Lauren Schuker Blum.

Nun wurde bekannt, dass Leigh Whannell („Saw“), der eben für den Erfolg von „Der Unsichtbare“ verantwortlich zeichnete, auch für „Wolfman“ als Regisseur verpflichtet werden soll. Wir sind jedenfalls gespannt. (red.)

Titelbild: Fotomontage