Kürzlich gab es Berichte, dass mehrere hundert Leute in den Berliner Studios Babelsberg eine große Party gefeiert hätten. Dort finden/fanden gerade die Dreharbeiten für den Film „Matrix 4“ mit Keanu Reeves (56) statt, acht Monate lang wurde der neue Teil der Reihe gedreht.

Die Darstellungen über diese Menschenansammlung, die in Corona-Zeiten mehr als fragwürdig wirkt, divergieren: In einem der Studios versammelten sich in der Nacht zu Donnerstag laut dem Studiovorstand etwa 110 Komparsen und rund 200 Crew-Mitglieder – und tanzten. Nach dieser Darstellung war das aber Teil des Drehs. Der Vorstand Christoph Fisser sagt: „Es ist eine Party-Szene, die gedreht wurde.“ Danach sei auf das Ende der Dreharbeiten angestoßen worden. Es habe dabei strenge Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gegeben sowie CoV-Tests für alle Darsteller und die Crew.

Die „Bild“-Zeitung berichtete hingegen unter Berufung auf eine Zeugin, es habe sich um eine Party mit Gästen als angeblichen Komparsen mit Pyroshow gehandelt. Dem Bericht zufolge sagte die Zeugin: „Niemand hat gedreht.“.

Die Stadt Potsdam erklärte auf Anfrage, das Gesundheitsamt werde die Berichterstattung zum Anlass einer Prüfung nehmen. Für den betreffenden Abend sei keine Veranstaltung angemeldet worden. (ck)