In dem Beitrag „Vor-Bilder: Heat“ beschreiben wir die Faszination, die von diesem Klassiker aus dem Jahr 1995 ausgeht. Allein die Szenen mit der Schießerei mit einer Länge von gut zehn Minuten ist schon ein Grund, sich den Film anzuschauen. Michael Mann hat hier wirklich alles aufgefahren, was man auffahren kann. Aber auch die Besetzung mit Robert de Niro als Boss der Gang (Neil McCauley) und Al Pacino (Vincent Hanna) als Cop und Gegenspieler konnte nicht besser gewählt werden.

Unvergessen bleibt auch die Szene, in der sich McCauley und Hanna in einem Diner am Highway gegenübersitzen, zusammen einen Kaffee trinken und sich gegenseitig beschnuppern und versichern, dass sie, wenn nötig, keinen Moment zögern würden, den jeweils anderen zu erschießen.

Dabei haben die beiden in „Heat“ nicht das erste Mal zusammen vor der Kamera gestanden, sondern auch schon im Jahr 1974 in der „Pate II“ von Francis Ford Coppola und später im Jahr 2008 in „Kurzer Prozess – Righteous Kill“ von Jon Avnet. Und zuletzt in 2019 in „The Irishman“, zugleich das erste Mal, dass Pacino unter der Regie von Scorsese spielt.

Robert de Niro

Robert de Niro zählt bereits seit den 1970er Jahren zu den führenden Charakterdarstellern Hollywoods. Der große Durchbruch blieb dem 1943 in New York geborenen Schauspieler jedoch zu Beginn verwehrt. Zwar wurde er in seinen Anfangsjahren als Schauspieler hier und da lobend erwähnt und als Talent beschrieben, aber bei einem Casting für „Der Pate“ im Jahr 1972 fiel er beispielsweise noch glatt durch. Erst die Begegnung mit Martin Scorsese, der wie er in Little Italy aufgewachsen war sollte sein Leben entscheidend verändern. Dieser gab ihm 1973 die Hauptrolle in dem Film „Hexenkessel“ und brachte für beide, Martin Scorsese als Regisseur und Robert de Niro als Schauspieler, den lange erhofften Karriereschub.

Nach dem Erfolg kam dann auch Francis Ford Coppola noch einmal auf de Niro zu, nachdem er ihm zwei Jahre vorher noch eine Abfuhr erteilte. Coppola bot ihm die Rolle des Vito Corleone in der „Pate II“ an und machte ihn dank der hervorragenden schauspielerischen Leistung endgültig zum Superstar. De Niro löste damit Marlon Brando ab, der die Rolle im ersten Teil gespielt hatte. In „Der Pate II“ hatte er auch seine erste Begegnung mit dem damals ebenfalls schon großartigen Al Pacino, der in der Rolle Michael Corleone verkörperte.

Seit dem herausragenden Erfolg ging es dann für Robert de Niro, der als Kind wegen seiner blassen Hautfarbe den Spitznamen „Bobby Milk“ bekommen hatte, Schlag auf Schlag. Besonders erfolgreich war „Taxi Driver“, der wiederum von Martin Scorsese gedreht wurde. Für seine Darstellung in dem Film wurde er 1977 sogar erstmals für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Nach „Wie ein wilder Stier“ – ebenfalls unter Scorsese -, für den er 1981 den ersten (und einzigen) Oscar als bester Hauptdarsteller gewinnen konnte, folgten weitere, erfolgreiche Filme wie „Angel Heart“ oder „Die Unbestechlichen“. 1990 stand dann für De Niro in der Rolle des Jimmy Conway in Scorseses Meisterwerk „GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“ der nächste große Welterfolg an. Wiederum von seinem Freunde mit einer Hauptrolle in „Casino“ im Jahr 1995 bedacht, konnte er einen weiteren großen Erfolg einfahren,


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Ein Jahr später wurde dann unter Regie von Michael Mann „Heat“ produziert. Nach unzähligen weiteren erfolgreichen Produktionen wie „Jackie Brown“, „Reine Nervensache“, „Meine Braut, ihr Vater und ich“ stand er dann wieder mit Al Pacino 2008 im Film „Kurzer Prozess – Righteous Kill“ zusammen vor der Kamera. Danach sollte es gut zehn Jahre dauern, bis er im Jahr 2019 in „The Irishman“ wiederum auf Al Pacino in einem Film traf.

Al Pacino

Der drei Jahre vor Robert de Niro ebenfalls in New York geborene Al Pacino begann seine Filmkarriere im Jahr 1969. Im Jahr 1971 bekam er seine erste Hauptrolle im Film „Panik im Needle Park“. Francis Ford Coppola, der sein Talent erkannte, gab ihm daraufhin die Hauptrolle als Michael Corleone im Film „Der Pate“ aus dem Jahr 1972. Mit dem Film wurde Al Pacino auf Anhieb zum gefeierten und gern hofierten Weltstar. Außerdem brachte die Rolle ihm 1973 seine erste Oscar-Nominierung.

Nach „Der Pate“ folgte noch der Film „Die Hundstage“ und „Der Pate II“ im Jahr 1975, ehe es ein paar Jahre etwas stiller um Al Pacino wurde. Erst 1983 konnte er als der unvergessene Tony Montana in Brian de Palmas Kultfilm „Scarface“ wieder groß auftrumpfen. Nach diesem Erfolg legte Pacino wiederum eine schöpferische Pause ein. Diese endete 1989 mit „Sea of Love – Melodie des Todes“ und einem Jahr später mit der Rolle in „Der Pate III“. 1992 folgte der Oscars für „Der Duft der Frauen“.

Zusammen mit Schauspielerkollege Robert de Niro stand er dann in „Heat“ erneut vor der Kamera. Ein Angebot für die männliche Hauptrolle in „Pretty Woman“, mit dem Julia Roberts groß rauskam, lehnte er dagegen ab.

Für ebenfalls große Aufmerksamkeit sorgten auch die Rollen in „The Insider“ in 1999, „Ocean’s 13“ 2007 sowie in „Kurzer Prozess – Righteous Kill“ – wieder mit dem Kollegen Robert de Niro, mit dem er später dann in „The Irishman“ noch ein weiteres Mal zusammen drehen durfte.

Bild: Fotomontage

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