Ab morgen im Kino:

Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Maria Schrader ist seit ihrem Regie-Emmy für die Netflix-Serie „Unorthodox“ die neue große deutsche Regie-Hoffnung. Standesgemäß läuft dementsprechend auch ihr neuester Film „Ich bin dein Mensch“ im Wettbewerb der mittlerweile „Sofaberlinale“ getauften 71. Ausgabe des großen deutschen Filmfestivals, das dieser Tage online stattfindet.

von Marius Ochs

Tanz, Roboter, Rhythmus! Bereits in der ersten Szene legen die Schnitte, die Farben und die Kostüme eine falsche Fährte, die sich als gelungener Kunstgriff erweist. Eine Tanzveranstaltung, auf der Mensch und Maschine das erste Date haben, schafft einen fantastischen Raum abseits der Realität, durch Technik geschaffen. Die ersten Minuten sind stellenweise Kino-Magie – wäre da nicht Almas (Maren Eggert) irritierter Blick und Toms (Dan Stevens) Systemfehler. Doch der Grundton stimmt. Guter Soundtrack, rhythmische Schnitte und ein feiner Humor zwischen den Zeilen zeichnen den Film ab der ersten Sekunde aus.

Dabei folgt die Komödie der altbekannten Frage: Mensch und Maschine, wird da was draus? Die…

Ursprünglichen Post anzeigen 377 weitere Wörter