Ivan Reitman ist tot. Der in der ehemaligen Tschechoslowakei geborene und in Kanada aufgewachsene Filmemacher ist am 12.2. in seinem Haus verstorben. Reitman wurde 75 Jahre alt.

Der Regisseur erlangte vor Allem in den 80-ern und 90-ern Bekanntheit durch warmherzige und unterhaltsame Komödien wie „Twins“, „Junior“ oder „Dave“. Auch der Klassiker „Ghostbuster“ (und dessen Fortsetzung) stammt von Reitman, am kürzlich erschienenen Reboot „Ghostbusters: Legacy“ war er als Produzent beteiligt.

Reitman arbeitete in seiner Karriere wiederholt mit mit Schauspielern wie Bill Murray, Arnold Schwarzenegger und Danny De Vito zusammen, in seinem „kreativen Umfeld“ tummeln sich auch Leute wie Harold Ramis, mit dem er mehrere Filme drehte („Stripes“, „Ghostbusters“).

In den 2000-ern drehte Reitman die unterhaltsame SciFi-Satire „Evolution“, sein letzter selbst inszenierter Film ist das 2014 erschienene Football-Drama „Draft Day“ mit Keven Kostner in der Hauptrolle.

Wer Ivan Reitman Tribut zollen möchte, kann sich etwa sein Frühwerk „Meatballs“ mit Bill Murray in seiner ersten Rolle zu Gemüte führen, oder die leichtfüßige Komödie „Junior“ mit Danny deVito, Emma Thompson und Arnold Schwarzenegger.