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Film plus Kritik - Online-Magazin für Film, Kino & TV

Kenneth Branagh hat sich einen Namen gemacht als Regisseur klassischer literarischer Stoffe, denen er einen zeitgemäßen Anstrich verpassen will: Nicht nur bei einigen Shakespeare-Werken versuchte er eine (neue) Filmadaption, vor einigen Jahren probierte er sich auch an einem Remake von „Mord im Orient-Express“, zugleich Film- und Literaturklassiker. Es sollte nicht lange dauern, bis sich der britische Regisseur den zweiten, allseits bekannten Stoff von Agatha Christie vornehmen würde: „Tod auf dem Nil“. Nach 2 Jahren Corona-bedingter Verschiebungen kam das Werk nun endlich in die Kinos.

von Christian Klosz

Die Geschichte sollte hinlänglich bekannt sein: Meisterdetektiv Hercule Poirot (Branagh) begibt sich vorgeblich auf eine „Urlaubsreise“ nach Ägypten, soll dort aber heimliche Nachforschungen für eine reiche Klientin anstellen, die wissen möchte, ob sie der Geliebten ihres Sohnes über den Weg trauen kann. So gerät Poirot in die Mitte einer elitären Gesellschaft exklusiver Gäste, die die Vermählung von „Society-Lady“ Linnet Ridgeway (Gal Gadot)…

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