Als Sonntag Abend das Dschungelcamp wegen der NFL-Play Offs auf RTL ein nur kurzes Gastspiel feierte, endete die Übertragung aus Australien knapp vor 21 Uhr mit einem Paukenschlag: Cora Schumacher habe das Camp eben verlassen, so Moderatorin Sonja Zietlow. Die Ex-Frau von Ralf Schumacher habe die Worte „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ gerufen und sei aus dem Camp abgereist, wie es hieß. Weitere Infos gab es vonseiten RTLs vorerst nicht. In den (Sozialen) Medien begann danach natürlich das Rätselraten, was der Grund für den plötzlichen Abgang sein könnte.
Schumachers Begleiter in Australien, ein enger Freund, gab am Montag gegenüber Medien an, dass er sich auch gesundheitliche Gründe hinter dem vorzeitigen Abgang vorstellen könne und gab sich geschockt über die Nachricht. Insbesondere dass Schumacher vor ihrem freiwilligen Auszug im Dschungel offenbar entkräftet zusammengebrochen war, sorgte für Sorgen.
Auch Ex-Dschungelkönigin Djamila Rowe nährte die Gerüchte um gesundheitliche Hintergründe: Der BILD sagte sie, dass sie direkt vor dem Einzug ins Camp mit Schumacher in Australien telefoniert hatte. „Sie hörte sich nicht gut an, sie hatte kaum noch eine Stimme“, so Rowe. Schumacher war also bereits vor dem Einzug ins Camp gesundheitlich angeschlagen gewesen, was auch erklärt, warum sie bei der ersten Challenge nicht mitmachen konnte.
Der Hintergrund für ihren schlechten Gesundheitszustand Schumachers ist eine schwere Corona-Infektion Anfang Dezember, wie der deutsche Express und weitere Medien bereits im Laufe des Montages berichteten: Als damals eine riesige Infektionswelle über Deutschland rollte, soll sich auch Schumacher angesteckt haben und in der Folge wochenlang schwer krank gewesen sein. Erst nach den Weihnachtsfeiertagen erhielt sie einen negativen Corona-Test (der offenbar auch die Voraussetzung von RTL ist, am Dschungelcamp teilzunehmen) und entschied sich dafür, doch nach Australien zu reisen. Eine glatte Fehleinschätzung des eigenen Körpers, wie sich nun herausstellt.
In der Sendung von Montag Abend sorgte Schumacher selbst für Klarheit. Ins „Dschungeltelefon“ sagte sie zur ihrer Entscheidung: „Ich bin von mir selbst am meisten enttäuscht. Dass mir so eine Covid-Infektion in den Weg kommt. Es ist jetzt ein Punkt erreicht, an dem ich mir eingestehen muss, dass mein Traum gerade hier an dieser Stelle platzt.“
Angesichts dieser Informationen wirken die Witze, die die Moderatoren Sonja Zietlow und Jan Köppen am Sonntag in der Live-Sendung zum Besten gaben, besonders deplatziert: Sie scherzten über „Komiker“ Karl Lauterbach, mehrfache Corona-Impfungen und wünschten einen „milden Verlauf“. (ck)
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Der Artikel wurde am 23.1. um 7:30 upgedatet.
Titelbild: (c) RTL – Aufnahme von 2. der Live-Show vom Samstag
