„Barbarian“ ist ein 2022 erschienener Horrorfilm von Zach Gregger. In den Hauptrollen ist der Film mit Georgina Campbell, Justin Long und Bill Skarsgård besetzt.
Erzählt wird die Geschichte von Tess Marshall, die nach einer toxischen Beziehung einen Neustart mit einem Vorstellungsgespräch bei der Dokumentarfilmerin Catherine James in Detroit unternehmen möchte. Die dafür gebuchte Unterkunft innerhalb eines abgehalfterten Stadtviertels scheint aber alles andere als unbewohnt zu sein, denn ein junger Mann hat über eine andere Webseite das Haus ebenfalls für sich gemietet. Nachdem nun der Vermieter nicht zu erreichen ist und anliegende Hotels kongressbedingt ausgebucht sind, nimmt Tess das Angebot von Keith an, bei ihm in getrennten Räumlichkeiten zu übernachten. Doch die Nacht gestaltet sich alles andere als einfach, und Tess findet schon bald heraus, dass der Keller mitsamt unterirdischer Gänge ein grauenvolles Geheimnis verbirgt…
Zach Cregger, der nicht nur die Regie, sondern auch das Drehbuch zu seinem Horrorfilm beisteuerte, gelingt es außerordentlich gut, den Spannungsgrad von „Barbarian“ effektiv zu steigern und mit vereinzelten, stimmig platzierten Jumpscares zu überraschen. Dabei ist das Werk auch mit vereinzelten gewaltvollen Szenen bestückt, die allerdings aufgrund ihres dezenten Einsatzes effektvoll zur stimmungsvollen Inszenierung beitragen.
Schauspielerisch wird „Barbarian“ vor allem von Georgina Campbells authentischer Aura getragen. Der Film verharrt aber nicht in ihrem Tunnelblick, sondern wechselt auch die Perspektive zu anderen Erzählungen, die sich letztlich überschneiden und einen erweiterten Überblick auf die unglückliche Lage geben. Eine einschüchternd-schaurige Darbietung liefert außerdem Matthew Patrick Davis als Mutter ab.
Fazit
„Barbarian“ ist ein atmosphärischer Horrorfilm, der seine Spannungsschraube geschickt andreht und nicht nur mit seiner Hauptdarstellerin eine geschickte Wahl getroffen hat.
„Barbarian“ ist bei diversen Anbietern als Leih-/Kauf-VOD erhältlich.
Gastbeitrag von Sandro Biener. Mehr von ihm gibt’s HIER.
Bild: (c) 2022 20th Century Studios.
