Nach dem sehr dichten Monat März wird der April etwas entspannter: Mit breiten Kinoöffnungen ist wohl weiterhin nicht zu rechnen, weshalb wir auch diesen Monat vorrangig von Heimkino- und Streaming-Starts berichten werden. Einen besonderen Kino-Leckerbissen können wir allerdings angesichts des kurzfristigen Kinostarts in Vorarlberg in Österreich bereits für morgen ankündigen: Die Kritik zum neuen Nicolas Cage-Film „Willy’s Wonderland“.

Am Sonntag erscheint Teil 2 unseres nostalgischen Rückblicks auf eine Kindheit in den 90ern: „Eine Kindheit in Serien“ versammelt die liebsten und kultigsten Sendungen des Nachmittags- und Vorabendprogramms von damals, Teil 1 kann man hier nachlesen. Im Laufe des Aprils erscheinen des weiteren Kritiken zu den Netflix-Starts „Concrete Cowboy“, „Night in Paradise“, „Thunder Force“ und „Love and Monsters“ und Texte zu den Heimkino-Starts „Satanic Panic“, „The Tax Collector“ und „Synchronic“. Weitere, spannende Streaming-Starts kann man wie schon gewohnt in unseren Streaming-Tipps für April nachlesen.

Hinweisen möchten wir auch auf unser Gewinnspiel zu „Pelikanblut“, der dieser Tage auf DVD/BluRay erscheint: Ohne Frage einer der verstörendsten (deutschen) Filme des letzten Jahres.

Für all jene, die gerne mitdiskutieren oder sich aktiv an aktuellen Debatten beteiligen, möchten wir auf unseren kürzlich erschienen Beitrag zur Frage hinweisen, ob denn „Herr der Ringe“ wirklich rassistisch ist, wie ein Filmjournalist behauptet hatte. Unser Kommentar dazu hat in den Sozialen Netzwerken für ordentlich Wirbel gesorgt, wurde hundertfach geteilt und tausendfach kommentiert, vermutlich auch deshalb, weil derartige Entwicklungen bei vielen für Unbehagen sorgen, auch und gerade bei jenen, die grundsätzlich liberale und progressive Anliegen teilen: Wenn alles und insbesondere Kunst nur mehr unter dem Aspekt betrachtet wird, ob, wie und wen es „verletzen“ könnte, führt das zwangsweise zur Beschränkung und Beschneidung der künstlerischen Freiheit und des Ausdrucks und neuen Codes und Regelungen. Ob man das als Filmschaffender, als Konsument, als Kritiker möchte, oder nicht, ist eine Frage, die offen diskutiert werden soll und muss. Dazu erscheint demnächst auf FilmPlusKritik auch ein längerer Text zu diesem „Kultur- und Cancel-Kampf“, der unsere Sicht der Dinge darlegen will – Mitdiskutieren in den Kommentarspalten unbedingt erwünscht!

Schließlich wollen wir noch einmal auf unser neues Abo-System hinweisen, das es jetzt so einfach wie nie macht, unsere Arbeit zu unterstützen: Einige Abonnent/innen konnten wird schon für uns gewinnen, und wir freuen uns über jedes weitere Mitglied. Kurz die Vorteile im Überblick: Die 3-Abo-Kategorien bieten unterschiedliche Goodies und Zusatzleistungen. Im BASIC-Abo erhält man zusätzliche und vorab erscheinende, exklusive News-Beiträge und Kritiken. Im PRO-Abo gibt es all das – plus zusätzliche, ausführliche Texte, die sich mit aktuellen Themen, Filmen oder Regisseuren beschäftigen (im März etwa ein Beitrag zur Frage, wie sich die Corona-Krise auf die Kinolandschaft auswirkt). Und für DIRECTORS gibt es zusätzlich zu dem Genannten mindestens einen Gratis-Film pro Monat garantiert (derzeit als VOD-Link, später auch als Kinogutschein), manchmal auch gleich 2 oder 3. Und: Wer jetzt bucht, erhält auch Zugang zu den bisher erschienenen PREMIUM-Beiträgen. Einfach auf unsere STEADY-Seite gehen, Abo der Wahl aussuchen und monatlich oder jährlich buchen (die günstigste Variante gibt es schon ab 2.50€ / Monat!)

In diesem Sinne: Wir wünschen euch (und uns) einen schönen Monat April mit vielen interessanten Filmen, Texten, etwas Sonnenschein – und vielleicht auch hier und da ein paar geöffneten Kinos. Ach ja, und Frohe Ostern!

Christian Klosz

Chefredakteur & Herausgeber FilmPlusKritik