Jetzt neu immer am Montag: Die wichtigsten News aus der Welt der Filme, Serien und Stars, kurz und knackig zusammengefasst. Das bewegt die Branche diese Woche:
Richard Chamberlain ist tot
Schauspieler Richard Chamberlain ist verstorben. Bekannt als Dr. Kildare in der gleichnamigen Serie und als Hauptdarsteller in der Originalserie „Shogun“ hinterlässt er ein beeindruckendes Erbe. Geboren am 31. März 1934 in Los Angeles, wurde Chamberlain in den 1960er-Jahren zum Frauenschwarm und spielte später als erster Jason Bourne in „The Bourne Identity“ (1988). Erst spät in seinem Leben outete er sich als schwul. Chamberlain wurde 90 Jahre alt.
Val Kilmer ist tot
Der US-Schauspieler verstarb am Dienstag, den 1.4., er wurde nur 65 Jahre alt. Als Todesursache wurde von seiner Tochter eine Lungenentzündung angegeben. Zudem kämpfte Kilmer seit Jahren mit Kehlkopfkrebs. Kilmer hatte seinen Durchbruch in den 1980ern in „Top Gun“, auch im Sequel „Top Gun: Maverick“ kehrte er für einen kurzen Cameo zurück. Außerdem zu sehen war er in „The Doors“, „Heat“, „The Saint“ oder „Batman Forever“.
Besetzung für Sam Mendes‘ Beatles-Filme steht fest
Sam Mendes („American Beauty“, „Revolutionary Road„) plant vier Beatles-Filme, jeweils aus der Perspektive eines Bandmitglieds – Paul McCartney, John Lennon, George Harrison und Ringo Starr. Die Geschichten sollen miteinander verbunden sein und 2027 erscheinen, wobei Sony Pictures und Apple Corps die Produktion übernehmen. Paul McCartney und Ringo Starr sowie die Familien der verstorbenen Mitglieder haben ihre Zustimmung gegeben. Nun steht auch die Besetzung fest:
Paul Mescal spielt Paul McCartney
Harris Dickinson spielt John Lennon
Barry Keoghan spielt Ringo Starr
Joseph Quinn spielt George Harrison
Film mit tragischer Geschichte: „Rust“ kommt ins Kino
Der langerwartete Kinofilm erblickt endlich die große Leinwand: Die tragischen Hintergründe bei der Produktion (Kamerafrau Kamerafrau Halyna Hutchins starb beim Unfall mit einer Requisitenwaffe) werfen einen langen Schatten auf „Rust“, Regisseur Joel Souza („Im Netz der Gewalt“) vollendete das intensive und bildgewaltige Western-Drama über Schuld, Vergebung und Familie dennoch. In der Hauptrolle ist Alec Baldwin, zugleich Produzent, zu sehen, am 1. Mail soll der Film bei uns im Kino starten. Es wurde auch ein Trailer veröffentlicht:
Neuer Apple-Film über UFOs von „Top Gun: Maverick„-Regisseur
Joseph Kosinski dreht für Apple einen neuen, noch unbetitelten Thriller, der sich mit der Enthüllung von Informationen über UAPs (Unidentified Aerial Phenomena, früher als UFOs bekannt) beschäftigt. Das Drehbuch stammt von Zach Baylin, und Jerry Bruckheimer produziert den Film gemeinsam mit Kosinski. David Grusch, ein ehemaliger US-Luftwaffenoffizier und Pentagon-Whistleblower, der 2023 durch seine Aussagen über die Beteiligung der US-Regierung an UAP-Forschung Aufmerksamkeit erregte, ist als Berater und Associate Producer beteiligt. Der Film wird als eine Art UFO-Version von „Die Unbestechlichen“ („All the President’s Men“) beschrieben. Apple sicherte sich das Projekt am 24. März 2025 nach einem intensiven Bieterwettstreit für einen Betrag in zweistelliger Millionenhöhe.
Netflix-CEO spendet für die Ukraine
Während Amazon, Apple und Co. (bzw. deren Gründer/Bosse) vor der neuen Trump-Regierung in die Knie gingen, bleibt zumindest Netflix standhaft: Netflix-Mitgründer Reed Hastings, aktuell auch CEO des Streaminggiganten, spendet trotz der Hinwendung der US-Regierung zu Putins Russland weiterhin Geld, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Wie kürzlich bekannt wurde, hat Hastings 2 Millionen Dollar an White Stork gespendet, eine von Veteranen geleitete Wohltätigkeitsorganisation für kritische Hilfe und Logistik in der Ukraine.
„The Luckiest Man in America“: Neuer Film mit Paul Walter Hauser
Paul Walter Hauser („Der Fall Richard Jewell“, „In with the devil“) ist ab 4.4. in den US-Kinos als der liebenswerte Intrigant Michael Larson in „The Luckiest Man in America“ zu sehen. Der Film basiert auf wahrem Vorbild: Larson trat 1984 bei „Press Your Luck“ auf – und gewann mehr als irgendjemand in der Geschichte von Spielshows. Er ist fest entschlossen, seine eigene Mythologie als Verkörperung des „American Dream“, als aufrechter Vater, liebender Ehemann und volkstümlicher Eiscreme-Fahrer zu schaffen. Als die Spielshow beginnt und Larson den Zuschauern zu Hause ein wenig über sich erzählt, blufft er, er sei verheiratet „mit der schönsten Frau der Welt“, obwohl er in Wirklichkeit geschieden ist….
In „The Luckiest Man in American“, bei dem Samir Oliveros Regie führte, sind außerdem Walton Goggins, Maisie Williams, Johnny Knoxville und David Strathairn in weiteren Rollen zu sehen. Wann der Film bei uns erscheint, ist bisher nicht bekannt.
Der neue „Schneewittchen“-Film floppt an der Kinokasse
Der neue „Schneewittchen“-Film von Disney, eine Live-Action-Neuverfilmung des Klassikers von 1937 mit Rachel Zegler und Gal Gadot, weist bisher eine überschaubare Bilanz an den Kinokassen aus. Der Film startete am 20. März 2025 und erzielte am Eröffnungswochenende in den USA etwa 43 Millionen US-Dollar sowie weltweit rund 87,3 Millionen US-Dollar aus 52 internationalen Märkten. Angesichts eines Budgets von über 250 Millionen US-Dollar gilt dieser Start aber als verhalten, da der Film deutlich hinter den Erwartungen und erfolgreichen Disney-Neuverfilmungen wie „Die Schöne und das Biest“ (174 Millionen US-Dollar am US-Startwochenende 2017) zurückbleibt.
von der Film plus Kritik-Redaktion
Titelbild: 3 Ausgaben des berühmt-berüchtigten Gossip-Magazins „Confidential“ (c) public domain
