Seit wenigen Tagen ist auf Netflix Staffel 1 von „Special Ops: Lioness“ (2023) zu sehen. Die Serie von Taylor Sheriden wurde eigentlich für Paramount+ produziert und wird nun von Netflix neu ausgewertet. Mit Erfolg: In den aktuellen Netflix-Seriencharts hat sich das 8-teilige Format auf Platz 2 eingefunden.

Worum geht es in „Special Ops: Lioness“? Die Handlung

Im Zentrum der ersten Staffel von „Special Ops: Lioness“ steht die erfahrene CIA-Agentin Joe (Zoe Saldaña), die das geheime „Lioness“-Programm leitet. Dieses Elite-Team setzt weibliche Undercover-Operative ein, um Terrornetzwerke zu infiltrieren – eine hochgefährliche Aufgabe im Kampf gegen den internationalen Terrorismus.

Die Staffel beginnt mit einem dramatischen Fehlschlag im Nahen Osten: Eine Mission in Syrien endet in einer Katastrophe, als eine eingeschleuste Agentin enttarnt und getötet wird. Joe, die als Station Chief agiert, muss nun nicht nur die Einheit vor der Auflösung bewahren, sondern auch den wachsenden Druck von Vorgesetzten wie Kaitlyn Meade (Nicole Kidman) und Byron Westfield (Michael Kelly) abwehren. Unterstützt wird sie von einem Team aus harten Profis wie Bobby (Jill Wagner), Two Cups (James Jordan) und Tucker (LaMonica Garrett).

Um einen drohenden Anschlag auf US-Boden zu verhindern – den größten seit 9/11 –, rekrutiert Joe die toughe Marine-Soldatin Cruz Manuelos (Laysla De Oliveira). Cruz, die aus einem gewalttätigen Umfeld flieht, durchläuft ein brutales Training und wird in eine verdeckte Operation geschickt. Ihre Aufgabe: Sich mit Aaliyah (Stephanie Nur), der Tochter des vermuteten Terrorfinanziers Asmar Ali Amrohi, anzufreunden. Was als scheinbar harmlose Begegnung beginnt, eskaliert zu einer intensiven, emotional aufgeladenen Infiltration. Cruz navigiert durch Luxuspartys in Chesapeake und East Hampton, wo sie Aaliyahs Welt der Reichen und Mächtigen betritt, immer unter der wachsamen Überwachung von Joe und ihrem Team.

Parallel dazu kämpft Joe mit privaten Konflikten: Ihr Ehemann Neal (Dave Annable), ein Chirurg, und ihre rebellische Tochter Kate fordern ihre Aufmerksamkeit, während die Mission ihre moralischen Grenzen testet.

„Special Ops: Lioness“: Kritik

In dieser actionreichen Spionage-Serie heftet sich „Yellowstone“-Schöpfer Taylor Sheridan, inzwischen zu einem der wichtigsten US-Showrunner aufgestiegen, an die Fersen einer paramilitärischen Sondereinheit nach realem Vorbild, die sich aus weiblichen Soldatinnen rekrutiert. „Lioness“ zeigt dabei manch kleine Schwächen, hebt sich aber inhaltlich und atmosphärisch angenehm vom Gros rezenter US-Produktionen ab. Laysla De Oliveira legt eine beindruckende Leistung als eingeschleuste Undercover-Agentin hin, Zoe Saldana überzeugt ebenso. Schade, dass die kürzlich erschienene 2. Staffel von „Special Ops: Lioness“ nicht an die Qualität der 1. anschließen konnte.

Bewertung

Bewertung: 8 von 10.

(84/100)

Jetzt auf Netflix zu streamen.

„Special Ops: Lioness“ – Trailer

(Christian Klosz)

Bild: (c) Paramount