Ein „ganz normaler“ Tag in einer amerikanischen Vorstadt der frühen 1980er-Jahre: Denise und Greg Platt (Anne Hathaway und Ewan McGregor) leben mit ihren Kindern Audrey (Maisy Stella) und Brian (Christian Convery) in einem scheinbar idyllischen Viertel. Doch plötzlich ereignen sich merkwürdige Dinge – und nach einem mysteriösen kosmischen Ereignis ist die gesamte Nachbarschaft nicht mehr dort, wo sie sein sollte.
Statt vertrauter Straßen finden die Bewohner eine fremde, prähistorische Welt vor, in der Dinosaurier und andere längst ausgestorbene Kreaturen unterwegs sind. Die Familie muss nun gemeinsam ums Überleben kämpfen. – „The End of Oak Street“ startet am 13.8.2026 im Kino.
„The End of Oak Street“: Verneigung vor dem 80er-Kino
„The End of Oak Street“ ist der neue Film von Regisseur und Drehbuchautor David Robert Mitchell, der mit dem Horrorfilm „It Follows“ bekannt wurde und anschließend den surrealen Neo-Noir-Thriller „Under the Silver Lake“ mit Andrew Garfield drehte. Mit einem kolportierten Budget von rund 85 Millionen Dollar ist er zugleich sein mit Abstand größtes Projekt. Produziert wurde der Film von J.J. Abrams‘.
Mit „Jurassic Park“ wird der Film zwangsläufig verglichen, schließlich treffen auch hier Familienalltag und Dinosaurier aufeinander. Mitchell selbst nennt Spielberg im Interview zwar als wichtigen Einfluss, wollte aber ausdrücklich keinen weiteren „Jurassic Park“-Klon drehen.
Entscheidender als Inspiration waren für ihn das Kino der 1970er- und 1980er-Jahre und insbesondere „The Twilight Zone“, „Poltergeist“, aber auch „Signs“. Die Grundidee kam ihm laut eigener Aussage bei einem Spaziergang in Michigan: Er stellte sich vor, wie es wäre, wenn plötzlich ein Dinosaurier in einer ganz gewöhnlichen amerikanischen Vorstadt auftauchen würde.

Erste Kritiken feiern den Film als positive Überraschung
Die ersten Kritiken zu „The End of Oak Street“ sind ausgesprochen positiv und häufig fällt dabei der Begriff „Amblin“. Der Name von Steven Spielbergs Produktionsstudio ist inzwischen irgendwie ein Synonym für eine spezielle Mischung aus Vorstadt-Idylle, Familiendrama, magische Abenteuerlust und übernatürlichem Schrecken, der die gewohnte Ordnung und Sicherheit bedroht. Zuletzt griffen immer mehr Film- und Serienproduktion auf diese Melange aus Heimeligem und Unheimlichem zurück, darunter auch der Netflix-Geheimtipp „The Boroughs“ (siehe unten).
Besonders enthusiastisch reagierte der bekannte US-Kritiker David Ehrlich von IndieWire: Er bezeichnet Mitchells Film als perfekt getakteten, sehr unterhaltsamen Blockbuster und sieht darin die bislang größte Überraschung des Sommers. Von vielen Seiten gelobt werden auch die spektakulären Dinosaurier-Szenen. (Christian Klosz)
„The End of Oak Street“: Ab 13.8.2026 im Kino.
Ein weiteres, rezentes Format mit Spielberg-Vibes:
Der Serien-Geheimtipp „The Boroughs“ | Kritik
Bilder: (c) Warner Bros. Pictures
