Nicolas Cage ist in den letzten Jahren vor allem durch extravagante Rollenauswahl aufgefallen: Neben Highlights wie „Joe“ oder „Mandy“ finden sich durchaus auch diverse Schund-Filme von mangelhafter Qualität in seiner rezenten Filmographie. Der letzte, große Studio-Film war „Ghost Rider: Spirit von Vengeance“ aus dem Jahr 2011.

Aber jetzt könnte Cage bald wieder ganz groß da sein (nicht, dass er jemals weggegangen wäre), da er sich in Verhandlungen für ein Projekt befindet, in dem er eine der bekanntesten Figuren in Hollywood spielen würde: Nicolas Cage selbst.

Die Produktionsfirma Lionsgate schlug mehrere andere Bieter aus und befindet sich in den letzten Verhandlungen, um das Metafilmprojekt aufzunehmen.„The Unbearable Weight of Massive Talent“ ist der Titel des Werks, das sich auf „Leaving Las Vegas“, „Face / Off“ und weitere Cage-Filme bezieht. Das Drehbuch stammt von Tom Gormican und Kevin Etten, Gormican ist auch als Regisseur mit dabei. Wenn alles gut geht, darf sich Nicolas Cage also bald selbst spielen.

Worum geht es in „The Unbearable Weight of Massive Talent“ ?

Der Protagonist – Nicolas Cage- versucht verzweifelt, eine Rolle in einem neuen Quentin Tarantino-Film zu bekommen, während er gleichzeitig eine angespannte Beziehung zu seiner jugendlichen Tochter hat. Gelegentlich unterhält er sich auch mit einer egoistischen Version seiner selbst aus den 1990er Jahren, die ihn fertig macht, weil er zu viele beschissene Filme gedreht hat und kein Star mehr ist.

Die Cage-Figur sitzt ebenfalls auf einem Berg von Schulden und sieht sich gezwungen, auf der Geburtstagsfeier eines mexikanischen Milliardärs aufzutreten, der zufällig ein Fan seiner Arbeit ist und insgeheim hofft, ihm ein Drehbuch zu zeigen, an dem er gearbeitet hat. Währenddessen wird Cage von der CIA darüber informiert, dass es sich bei dem Milliardär tatsächlich um einen Drogenkartell-Kingpin handelt, der die Tochter eines mexikanischen Präsidentschaftskandidaten entführt hat. Cage wird anschließend von der US-Regierung angeworben, um Informationen zu erhalten…

Die Geschichte enthält Anspielungen auf Cage-Werke wie „Leaving Las Vegas“, „Face-Off“ und „Nur noch 60 Sekunden“, während das Drehbuch, das Cage und der Milliardär im Film schreiben, Ereignisse in der Handlung zu spiegeln beginnt. Das Projekt erinnert an „Adaption“, den Geniestreich von Spike Jonze aus dem Jahr 2003, in dem Cage die Hauptrolle(n) spielte, oder auch an Jean-Claude Van Dammes Metafilm „JCVD“.

Quellen zufolge hat sich Cage erst in den letzten Wochen festgelegt, den Film zu drehen. Das Interesse an dem Projekt war so groß, dass Quellen behaupten, Cage stünde kurz davor, einen Vertrag zu unterschreiben, der ihn in die gleiche Liga katapultieren würde, in der er sich befand, als er Studio-Hits wie „Con Air“ und „National Treasure“ machte. (ck; Quelle: The Hollywood Reporter)