Alexander Dumreicher-Ivanceanu wurde 1971 in Wien geboren, studierte Philosophie und war als Filmjournalist und Verleiher tätig. Seit 1995 ist er Filmproduzent und gemeinsam mit Bady Minck Gesellschafter der AMOUR FOU. Seit 2005 engagiert er sich für die Grüne Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich und wurde im November 2020 für fünf Jahre zum Obmann des Fachverbandes Film & Musik gewählt.

von Paul Kunz

Film plus Kritik: Guten Tag, Herr Dumreicher-Ivanceanu! Können Sie schildern, wie Ihre Arbeit als Produzent seit Beginn der Corona-Pandemie beeinflusst wurde?

Alexander Dumreicher-Ivanceanu: Die Filmbranche ist am 16. März besonders hart getroffen worden. In der Corona-Situation zu drehen war zu riskant, also mussten die Drehs gestoppt werden und es kam zu einem sofortigen Stillstand. Das war heftig. Wir hatten in der Amour Fou einen Dreh, der kurz nach Beginn des ersten Lockdowns begonnen hätte. Den haben wir in letzter Sekunde gestoppt und erst im August und September mit vielmonatiger Verspätung drehen können. So ist es vielen Filmschaffenden gegangen, die plötzlich nicht mehr arbeiten konnten. Wir sind alle in ein Nichts gefallen.

Die Pandemie hat in der Filmbranche seither zahlreiche strukturelle Probleme offengelegt: Viele Filmschaffende sind sehr schnell an der Schwelle zum Prekariat. Maßnahmen wie die Kurzarbeit greifen in der Branche nicht, und die Arbeitslosenversicherung für Filmschaffende funktioniert nur eingeschränkt, nämlich nur dann, wenn es genug Projekte gibt und Filmschaffende in die Anspruchsberechtigung kommen. Es hat sich auch gezeigt, dass die Eigenkapitalquote bei den Unternehmen sehr gering ist. Wir sind eine Branche, in der es wichtig ist, dass wir produzieren, dass wir verwerten und dass die Filme ins Kino kommen. Die Schließung der Kinos trifft uns sehr hart.

Auf der Haben-Seite steht, dass es uns gelungen ist, ein funktionierendes Sicherheitskonzept für die Filmbranche auszuarbeiten. Das war ein Verdienst der gesamten Branche und aller Verbände und eine wirkliche Meisterinnen- und Meisterleistung! Wir haben mit dem Gesundheitsministerium verhandelt – das waren keine einfachen Verhandlungen – und mussten erst einmal erklären, warum es überhaupt wichtig ist, dass Filme gedreht werden. Warum es wichtig ist, dass Schauspielerinnen und Schauspieler ohne Maske spielen. Diese gemeinsame Entwicklung eines Sicherheitskonzepts war eine zentrale Voraussetzung dafür, dass wir wieder drehen konnten.

Der zweite entscheidende Schritt war der Corona-Hilfsfonds für die Filmbranche. Ein zentrales Problem war, dass die Versicherungen ab dem 16. März mit einem Schlag nicht mehr gehaftet haben, weil Corona-Fälle von den Versicherungen ausgeschlossen waren – und wir können weder Spielfilme, noch Dokumentarfilme drehen, wenn die Ausfallversicherung nicht gegeben ist. Mit Unterstützung der Wirtschaftskammer konnten wir mit der Regierung einen Fonds verhandeln, der 25 Millionen Euro umfasst und der die Kosten abdeckt, die normalerweise eine Versicherung im Corona-Schadensfall abgedeckt hätte. Mit diesem Fonds waren wir Vorreiter in Europa, das muss man wirklich sagen! Der Vorsprung, den wir hier herausgearbeitet haben, hat dazu geführt, dass ab Juni wieder Drehs stattfanden und wir im Sommer in Österreich durchgehend drehen konnten.

Im Spätherbst kam es dann vermehrt zu Drehunterbrechungen. Und jetzt sind die Rahmenbedingungen wieder extrem schwierig geworden: Reisebeschränkungen, Quarantäne-Bestimmungen für Einreisende, geschlossene Hotels… In der Amour Fou haben wir einen Dokumentarfilm gestoppt, der Drehbeginn im Herbst hatte. „Vienna Calling“ von Philipp Jedicke porträtiert die aktuelle Wiener Musikszene, aber solange wir keine Konzerte haben und solange man sich nicht mit den Protagonistinnen und Protagonisten in der Stadt bewegen kann, machen die Aufnahmen keinen Sinn.

Die geschlossenen Kinos tun ihr Übriges. Wir haben „Hochwald“ von Evi Romen produziert, der den Golden Eye Award in Zürich gewonnen hat und am 1. Jänner österreichweit hätte starten sollen. Den Starttermin haben wir mit dem Verleih Polyfilm auf den 31. März verlegt. Und auch jetzt sind wir nicht sicher, ob der 31. März zu halten ist. Was uns passiert, steht pars pro toto für die gesamte Branche.

„Hochwald“

Film plus Kritik: Wenn es darum geht, Filme und auch wichtige Filmevents ans Publikum zu bringen, ist man während der Pandemie ja durchaus kreativ geworden. Die Viennale konnte mit Sicherheitsbeschränkungen live stattfinden, die FC Gloria Filmpreise oder auch die 25 Jahre Amour Fou Retrospektive waren dagegen online einsehbar. Wie stehen Sie zu diesen neuen Möglichkeiten um ein Publikum zu erreichen?

Dumreicher-Ivanceanu: Ursprünglich hätte die Amour Fou-Retrospektive noch vor dem Sommer 2020 im Filmarchiv stattfinden sollen. Sie wurde dann wegen des Lockdowns in den November verschoben. Es war natürlich eine sehr unerfreuliche Nachricht, dass diese lang geplante Retrospektive nicht wie geplant im Kino stattfinden konnte und die Vorführungen im Metro-Kino verschoben wurden. Ich glaube aber auch, dass wir gemeinsam mit dem Filmarchiv eine schöne Zwischen-Lösung gefunden haben: Unter’m Strich war online zwar nur eine geringere Zahl an Filmen zu sehen, aber die waren dafür nicht nur in Wien, sondern weltweit einsehbar. Die Situation hat schon etwas Paradoxes: es eröffnen sich auch Möglichkeiten.

Ich bin aber natürlich ein großer Fan des Kinos, des gemeinsamen Sehens von Filmen in einem dunklen gemeinschaftlichen Raum. Das muss zurückkommen! Da bin ich im Herzen ein Freund der französischen Kinotheorie, nach der ein Film immer mit dem Publikum in einem Saal zu denken ist. Es wird eine große Aufgabe werden, den Kinos das Zurückkommen zu ermöglichen und die Menschen wieder in die Kinosäle zu bringen. Dass das Besondere, diese Aura und diese Atmosphäre des gemeinsamen Kinobesuchs nicht verlorengehen, sondern wieder hervortreten können.

Film plus Kritik: Die Interessengemeinschaft Programmkino hat am 12. Jänner in einem offenen Brief an die Regierung einen Rettungsschirm für Kinobetriebe gefordert und Klarheit darüber verlangt, wie eine Öffnung der Kinos funktionieren kann. Hier haben sich zahlreiche österreichische Arthouse-Kinos solidarisiert. Ist diese Solidarisierung etwas, was die gesamte Filmbranche jetzt erlebt und wovon die Branche auch nachhaltig profitieren kann?

Dumreicher-Ivanceanu: Ja, das ist ein sehr guter Punkt! In der Krise liegt auch eine Chance, und die findet sich tatsächlich in der Gemeinsamkeit. Ich finde es sehr gut, dass die Programmkinos sich zusammengeschlossen haben. Aber die gesamte Filmbranche hat letztes Jahr in diesen schwierigen Verhandlungen an einem Strang gezogen. Produzentinnen und Produzenten, Filmschaffende, Regisseurinnen und Regisseure, Schauspielerinnen und Schauspieler. Wir haben uns auf Maßnahmen verständigt, die wir dann gemeinsam gegenüber der Politik vertreten konnten. Das ist ein großer Gewinn!

Ich glaube, dass das auch ein Echo des Ereignisses von 2004 war, als unter der schwarz-blauen Regierung die Intendanten der Diagonale abgesetzt wurden und ein zentral von der Regierung gesteuertes Festival etabliert werden sollte. Die Filmbranche hat sich damals zusammengeschlossen und den Angriff auf die Diagonale abgewehrt. Auch damals ist eine Grundstimmung vom gemeinsamen Handeln und Solidarität in der Branche entstanden – über alle Unterschiede hinweg. So etwas war auch in dieser Krise zu spüren.

Dieses gemeinsame Vorgehen war extrem wichtig. Und das gilt genauso der Musik, dem Theater und der bildenden Kunst. Ich glaube nämlich, dass wir insgesamt in einer Situation sind, in der die Kunst und Kultur in Österreich es sehr schwer haben. Es ist wichtig, ihren Stellenwert aufzuzeigen und in der Öffentlichkeit zu behaupten – gegenüber der Politik und der Gesellschaft an sich. Kultur ist ein entscheidender Teil unseres Lebens! Ich habe dazu ein Zitat von Winston Churchill, das Markus Kupferblum in einer Ö1-Sendung genannt hat und das mir in den letzten Wochen sehr ans Herz gewachsen ist. Als Großbritannien unter den schweren Attacken von Nazi-Deutschland stand, gab es im britischen Parlament eine Initiative, die darauf abzielte, das Kulturbudget zu streichen und ins Verteidigungsbudget umzuwidmen. Churchill hat das abgelehnt mit den Worten: „Wenn wir keine Kultur mehr haben, wüsste ich nicht, was wir noch verteidigen sollten.“

Film plus Kritik: Die Frage nach der Bedeutung von Kunst und Kultur wird öffentlich ja breit diskutiert. Oft geht es darum, wer im Lockdown schließen muss, wer nicht und warum diese Prioritäten gesetzt werden. Die IG Programmkino schreibt in ihrem Statement ja auch: „Kinos und Kultur werden benachteiligt. Seilbahnen und Gastronomie sind begünstigt“. Ist die Regierung da besonders unfair zu Kunst und Kultur? Was halten Sie davon, wenn Sebastian Kurz von „Kulturverliebten“ spricht?

Dumreicher-Ivanceanu: Das Zitat von Sebastian Kurz kenne ich. Und ich bin radikal kulturverliebt! Ich nehme das einfach als Kompliment an, unabhängig davon wie es gemeint war. Kulturverliebtheit ist etwas Positives und unsere Firma, die Amour Fou, trägt die verrückte Liebe nach Film und Kunst deshalb auch im Titel.

Und ja, wir haben am Anfang der Pandemie erlebt, dass Kunst und Kultur sicher nicht den Stellenwert in der Regierung hatten, den sie aus meiner Sicht hätten haben müssen. Ich glaube aber, dass sich das nach dem Rücktritt von Ulrike Lunacek sehr geändert hat. Staatssekretärin Andrea Mayer habe ich als eine wirkliche Kämpferin für Kunst und Kultur kennengelernt. Die Regierungsspitze hat auch gespürt, dass Fehler gemacht wurden, die es dann zu korrigieren galt. Und ich denke, dass der Stellenwert des Kunst- und Kulturstaatssekretariats ein anderer ist als vor Beginn der Pandemie.

Aber ganz am Ziel sind wir noch nicht. Ich bin nicht froh darüber, dass Theater und Kinos geschlossen haben, während man Skifahren kann, auch wenn ich selbst gerne skifahre. Das halte ich nicht für den richtigen Weg. Es muss andere Maßnahmen geben, um Kunst und Kultur, Wirtschaft und Tourismus nicht gegeneinander auszuspielen.

Und ich bin total dabei, wenn die Programmkinos sagen: Wir müssen planen können! Die aktuellen Hilfsmaßnahmen haben die Kinos hoffentlich bis zum Dezember getragen, aber wenn der Lockdown verlängert wird, stellen sich noch ganz andere strukturelle Fragen. Natürlich verstehe ich, dass sich das Virus verändert und mutiert. Aber was die Maßnahmen und das Weiterführen der Maßnahmen betrifft, ist für uns die Möglichkeit einer klaren langfristigen Planung wichtig – weil es finanzielle Schwierigkeiten in der Branche gibt. Ja, der Corona-Zuschuss war ein entscheidendes Moment! Unser Thema im Fachverband bestand in den letzten Wochen darin, auch für die Verleiher Lösungen zu finden, was durch die Adaptierung der Hilfsmaßnahmen für indirekt betroffene Betriebe Ende des Monats nun gelungen sollte…

Film plus Kritik: Sie haben Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer erwähnt. Sie war ja auch eine treibende Kraft, um Green Filming zu einem Förderstandard in der österreichischen Filmlandschaft zu machen. Was ist hier die Situation?

Dumreicher-Ivanceanu: Das ist eine sehr wichtige Initiative von der Staatsekretärin, die ich voll und ganz unterstütze. Es ist tatsächlich so, dass Filme weniger klimafreundlich sind, als wir uns das als progressive Branche wünschen würden. Wir haben Probleme bei der Logistik, bei den Reisen, bei der Unterbringung und der Energieversorgung von Spielfilmdreharbeiten. Es gibt einiges, was man deutlich klimafreundlicher gestalten kann. Die Herausforderung liegt darin, dass solche wichtigen Themen nicht von der großen Frage der Bewältigung der Pandemie verdrängt werden.

Das Österreichische Filminstitut adaptiert Richtlinien und fördert im Sinne des klimafreundlichen Handelns. Das halte ich für einen wichtigen ersten Schritt. Wir arbeiten im Fachverband jetzt intensiv an einem zweiten Schritt: einem Filmprämienmodell mit grünem Bonus. Das ist für unseren Fachverband ein zentrales Anliegen. Uns fehlt nämlich ein Prämienmodell, wie es viele andere Länder haben, zum Beispiel Italien, Tschechien oder die Slowakei. Der Plan sieht vor, dass wir eine Filmprämie für Ausgaben in der österreichischen Filmwirtschaft mit einem grünen Bonus schaffen. Es ist ein Modell, bei dem die grüne Transformation also ganz klar gestärkt und mitfinanziert wird.

Mit einem solchen Modell können wir die gegebenen Strukturen nicht nur bewahren, sondern ausbauen. Dann können wir mehr Filme, sowohl österreichische als auch internationale Filme, in Österreich produzieren. Das ist aktuell unser wichtigstes Thema. Wir müssen es schaffen, dass die vielen Talente, die es in Österreichs Filmwelt gibt, durchgehend arbeiten können, und dass wir die österreichische Filmbranche international stärken. Die Filmbranche mit ihren 5.000 Unternehmerinnen und Unternehmern sichert aktuell 15.000 Arbeitsplätze, wie neueste Studien zeigen. Das Prämienmodell würde zu einer Stärkung der gesamten Wertschöpfung, des kreativen Potentials und der Arbeitsplätze führen – es wird die Herausforderung in 2021 sein, diese Finanzierungssäule auf den Boden zu bringen.

Film plus Kritik: Bezüglich struktureller Probleme in der Branche: Sie möchten auch, dass der Fachverband Schwerpunkte in den Bereichen Inklusion und Gender-Gerechtigkeit in der Filmbranche setzt. Für welche Maßnahmen treten Sie hier ein?

Dumreicher-Ivanceanu: Das ist ebenfalls ein wichtiges Thema für uns. In der Produktionslandschaft haben wir im Fachverband eine Mitgliederstruktur von 80% Männern und 20% Frauen. Hier herrscht ein massives Ungleichgewicht und das wird sich nur verändern, wenn Frauen mehr Präsenz haben – in der Kammer, in den Unternehmen und in den Filmen. Der erste Schritt, den wir gesetzt haben, ist dass wir erstmals im Fachverband einen Berufsgruppenausschuss zum Thema Gender-Gerechtigkeit und Inklusion einsetzen werden, der im Februar seine Arbeit aufnehmen wird. Dann werden wir uns ansehen, welche Maßnahmen wir auf Seiten des Fachverbandes und der Filmproduzentinnen und -produzenten ergreifen können, um eine stärkere Präsenz von Frauen in allen Bereichen der Branche ermöglichen zu können.

Wir sind mit der Wiener Fachvertretung seit Beginn Partner des ProPro-Produzentinnen-Workshops, wo es darum geht, das Know-How von Produzentinnen zu stärken und heimische und internationale Produzentinnen zusammenzubringen. Wir unterstützen außerdem die FC Gloria Filmpreise. Hier geht es um ein klares Bekenntnis zu gleichberechtigtem Filmschaffen. Ich finde übrigens auch, dass die FC Gloria Filmpreise ein schönes Beispiel dafür sind, wie man in der Pandemie online eine Preisverleihung toll gestalten kann! Das war beeindruckend, wie das Team von FC Gloria das umgesetzt hat. Chapeau! Eine wirklich schöne Sache.

Film plus Kritik: Jetzt wo wir über Themen abseits von Corona sprechen, die Sie bearbeiten möchten, denke ich mir, weil Sie ja mitten in der Pandemie Obmann des Fachverbandes geworden sind —

Dumreicher-Ivanceanu: (lacht) Ja, es hätte bestimmt leichtere Momente gegeben!

Film plus Kritik: Ja! Ich stelle mir das enorm schwierig vor, diese Themen „neben“ der Krise anzugehen.

Dumreicher-Ivanceanu: Ich bin ja Gott sei Dank nicht alleine, das wäre absolut unmöglich! Wir haben ein wirklich starkes Team in der Geschäftsstelle, sowohl im Bund mit unserem Geschäftsführer Markus Deutsch und der Referentin Monique Goeschl als auch in Wien mit Geschäftsführer Martin Kofler. Und ebenso haben wir eine Reihe von Funktionärinnen und Funktionären in den Ausschüssen selbst, die sehr aktiv für die Branche arbeiten – allen voran Georg Tomandl, der sich für die Musikwirtschaft mit aller Kraft einsetzt. Ja, ich bin das Sprachrohr nach außen und als Obmann derjenige, der die Interessen der Film- und Musikbranche gebündelt vertritt. Aber alle arbeiten sehr hart – in der Krisenzeit haben wir wöchentlich getagt. Dieses Zusammenfinden war zunächst sehr komplex; wir waren alle im Notfallmodus. Aber ich denke, es ist uns gelungen, eine Struktur in die Kommunikation und die politische Arbeit hineinzubringen. Und das war nur gemeinsam möglich.

Film plus Kritik: Herr Dumreicher-Ivanceanu – vielen Dank für das spannende Gespräch!

Das Interview fand am 14.1.2021 telefonisch statt und wurde von Paul Kunz für FilmPlusKritik geführt.

Titelbild: Alexander Dumreicher-Ivanceanu / (c) Elsa Okazaki

Textbild: Aus „Hochwald“ – Thomas Prenn (c) Amour Fou / take five