„Avatar: Fire and Ash“ setzt die epische Saga der „blauen Männchen“ nach den Ereignissen von „Avatar: The Way of Water“ fort und startete am 17.12.2025 im Kino. James Cameron bleibt seiner typischen Kino-Megalomanie treu: Der Film dauert rund 3 Stunden und 15 Minuten, was ihn zum bislang längsten Kapitel des Franchise macht, und wurde mit einem geschätzten Budget von rund 400 Millionen USD produziert. Er ist damit einer der teuersten Filme aller Zeiten.
Ein Gutteil des Geldes soll in neue und innovative CGI-Techniken geflossen sein, wie Cameron vorab ankündigte. Außerdem stellte er klar: „Fire and Ash“ müsse wohl über 1 Milliarde Dollar einspielen, um überhaupt Gewinn abzuwerfen. Danach wird dann entschieden, wie es mit dem Franchise weitergeht. Allerdings: Die Teile 4 und 5 befinden sich bereits in Produktion uns sollen, soweit der Plan, 2029 bzw. 2031 erscheinen.
„Avatar: Fire and Ash“ – Die Handlung
Jake Sully (Sam Worthington) und Neytiri (Zoe Saldana) haben ihren Sohn Neteyam verloren und müssen sich neuen Gefahren auf dem Planeten Pandora stellen, als ein feindseliger Na’vi-Stamm, die sogenannten Ash People oder Mangkwan, auf der vulkanischen Seite des Mondes auftaucht. Ihr zerstörungswütiger Anführer Varang (Oona Chaplin) will die Na’vi-Gemeinschaften weiter spalten.
Gleichzeitig kehrt der alte Widersacher Colonel Quaritch (Stephen Lang) in rekonstruierter Form zurück und verschärft den Konflikt zwischen Menschen und Na’vi noch einmal. Die Sully-Familie muss nicht nur ums Überleben kämpfen, sondern auch neu definieren, wofür sie bereit ist zu sterben.
Was sagen die Kritiken?
Erste Kritiken zeigen ein geteiltes Bild: Viele Reviewer loben die spektakuläre Bildgewalt und die technischen Leistungen und den Charakter des Films als „Kino-Event“. Gleichzeitig gibt es Kritik an der Länge, an den repetitiven erzählerischen Motiven und an mancher dramaturgischer Entscheidung.
„Aufgebläht“ soll er sein, der neue Cameron-Streifen. Ein Vorwurf, der den Regisseur nicht zum ersten mal trifft. Wer also auf klassisches Event-Kino steht und sich von visuellem Spektakel beeindrucken lässt, wird wohl auch an „Avatar: Fire and Ash“ seine Freude haben; allen anderen könnte eine „Post-Avatar-Depression“ winken, diesmal aber aus anderen Gründen. (ck)
„Avatar: The Way of Water“ in der Kritik
James Camerons „Titanic“: Kritik zum Jubiläum
Bild: (c) 2024 20th Century Studios
